Die Briefwahl wird in der Hauptstadt immer beliebter – und dadurch allmählich zum Problem, sowohl praktisch als auch verfassungsrechtlich. Landeswahlleiterin Petra Michaelis sagte am Donnerstag, sie sehe „die Entwicklung mit etwas Sorge“. Zur Bundestagswahl am kommenden Sonntag, in zwei Tagen also, hat erneut eine Rekordzahl von Wahlberechtigten einen sogenannten Wahlschein beantragt – der Voraussetzung für die Briefwahl ist. Bis zum Donnerstagabend hatten bereits 668.868 Berlinerinnen und Berliner den Wahlschein beantragt, das sind 26,7 Prozent aller Wahlberechtigten. Dies sei die höchste Zahl und der höchste Anteil an Briefwählern, die in der Hauptstadt je registriert wurden.

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