Lieberose - Die Kiefernspinner-Schäden in der Lieberoser Heide in Südbrandenburg will sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ansehen. Er besuche am 28. April (13.30 Uhr) ein betroffenes Waldgebiet und wolle mit Waldbesitzern und Forstleuten sprechen, teilte Ulrich Freese, SPD-Bundestagsabgeordneter aus der Region, am Montag mit. Der Termin war bereits für November geplant.

2014 waren die millionenfach auftretenden Raupen in der Lieberoser Heide nicht mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft worden. Den Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit untersagt, hieß es in der Mitteilung. Anderenorts in Brandenburg wurden gegen Schädlinge, wie Nonnen- und Kiefernspinner, großflächig Insektizide aus der Luft versprüht. Naturschützer kritisieren das Vorgehen, da sie andere Insekten dadurch bedroht sehen. (dpa/bb)