Das ist doch nicht vorstellbar! 2,25 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt, befindet sich der Andromedanebel, eine eigenständige Galaxie und das am weitesten von der Erde entfernte Objekt, das man mit bloßem Auge von der Erde aus erkennen kann. Unglaublich!

Dieses und weitere Phänomene am Himmel können Besucher der 2. Langen Nacht der Astronomie am Sonnabend von 17 bis 24 Uhr auf dem Tempelhofer Feld erleben. Zur Premiere der Langen Nacht der Astronomie vor einem Jahr kamen über Tausend Besucher zum Gleisdreieck. Diesmal kann man vom unendlich scheinenden Tempelhofer Feld aus den Blick gen Himmel richten. Bei Regen fiele der Abend aus, aber es soll ja trocken bleiben.

Die Veranstalter der drei Berliner Sternwarten und Planetarien sowie zahlreiche Hobbyastronomen hoffen auf eine möglichst wolkenfreie Nacht (es sollte nur leicht bedeckt sein!), um ihren Gästen an den Teleskopen die astronomischen Objekte zu zeigen und zu erklären. „Wir können auch in der Stadt die Wunder des Universums beobachten“, sagt Tim Florian Horn, Leiter des Zeiss-Großplanetariums an der Prenzlauer Allee. Man wolle „die Faszination des Sternenhimmels“ zeigen.

Ab 17 Uhr gibt es für Familien ein Astronomie-Quiz, sie können Wasserraketen und Sonnenuhren bauen und die 150 Millionen Kilometer entfernte Sonne betrachten. Später erscheinen der zunehmende Halbmond, der Planet Saturn und unter anderem der Albireo-Doppelstern im Sternbild Schwan, 400 Lichtjahre entfernt. Die Lange Nacht der Astronomie knüpft an eine alte Berliner Tradition an: Nach dem Zweiten Weltkrieg stellten viele Hobbyastronomen ihre Teleskope auf Straßen und Plätze und brachten den Berlinern den Himmel näher.

Alle Infos zur Langen Nacht unter www.langenachtderastronomie.de