Zum dritten Mal fand am Samstagabend in Berlin die Lange Nacht der Religionen statt. Lange Nächte sind üblicherweise wie ein Büfett, bei dem man hier und da probiert und nie richtig satt wird. Trotzdem sind sie beliebt. Religionen hingegen sind wie ein ausgiebiges Menü. Man muss sich drauf einlassen, sich Zeit nehmen, um es wirklich verstehen und genießen zu können. Nicht Brunch-geeignet. Religionen haben gerade aber ein Imageproblem. Von Radikalen als Rechtfertigung für ihre Gewaltexzesse missbraucht, beteuern sie immer wieder, dass sie doch eigentlich total friedlich sind. Das zu beweisen ist aber schwierig. Man muss sich kennenlernen, wenn auch nur oberflächlich. Deshalb also die Brunch-Lösung. Ob es hilft? Ein Besuch bei Muslimen, Juden und Christen.

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