Am Flughafen Tegel gibt es mehr Laserpointer-Angriffe auf Passagierflugzeuge als an allen anderen deutschen Flughäfen. Von Jahresbeginn bis Ende Juli wurden zwölf Piloten mit Laserpointern geblendet. Insgesamt registrierte das Luftfahrtbundesamt (LBA) in Deutschland in den ersten sieben Monaten 65 Fälle.

„Es ist, als ob man plötzlich für längere Zeit in die Sonne sieht“, sagt Markus Wahl, Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit. „Es reicht schon, wenn der Pilot für 20 Sekunden nichts sieht. Dann ist das Risiko für Crew und Passagiere extrem hoch.“ Laserstrahlen – ob rot oder grün – können je nach ihrer Intensität an der Netzhaut des Auges schwere Verletzungen verursachen, die bis zur Erblindung führen können.

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