Berlin - Frau Barcomi, Sie sind 1985 nach Berlin gezogen. Das war eine Zeit, in der Berlin als grau und düster galt und in erster Linie Wehrdienstverweigerer in die Stadt kamen. Was hat Sie hergeführt? Sie waren 21, Tänzerin und lebten in New York.

Ich war völlig naiv. Ich hatte mein Studium abgeschlossen und viel von Pina Bausch gesehen, eine Form des Tanztheaters, die wir in Amerika nicht haben. Das fand ich interessant. Und ich dachte, dass es für mich als Amerikanerin viel besser ist, in Europa zu leben und Amerika zu besuchen als umgekehrt. In Berlin habe ich sofort die Windpocken bekommen. Ich dachte, ich sterbe gleich.

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