Am Anfang klingt es wie ein schlechter Scherz: Ich laufe meinen ersten Marathon, und es ist nicht etwa einfach nur schlechtes Wetter. Nein, es ist: der Jahrhundertsturm. Das Sturm-Monster.

Frankenstorm, wie die New Yorker ihn nennen. Ich frage mich die ganze Zeit vor dem Abflug, ob der Marathon am Sonntag überhaupt stattfinden wird. Aber es bleibt dabei, auf der offiziellen Website des New York City Marathons hinterlässt „Sandy“ nicht einmal die Spur eines Zweifels. Als meine Familie und ich am Donnerstagmorgen zum Flughafen fahren, schaue ich ein letztes Mal nach: Der Lauf soll im Gedenken an die Opfer des Sturms stattfinden, steht da jetzt. So macht man das in Amerika, denke ich, positiv denken, weitermachen.

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