Hanna K. musste sterben, weil ihr Mörder sie vergewaltigen wollte. Davon geht die Schwurgerichtskammer des Landgerichts aus. Am Donnerstag verurteilten die Richter David G. wegen Mordes an der 18-jährigen Abiturientin aus Kaulsdorf zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Ralph Ehestädt, der Vorsitzende Richter, nannte die Tat den Albtraum aller Eltern.

Hanna K. war in der Nacht zum 16. Mai 2015 auf dem Weg von einer Party nach Hause, als sie nahe ihres Elternhauses von David G. getötet wurde. Nach Überzeugung des Gerichts habe der Angeklagte mit der Tat zwei Mordmerkmale erfüllt. Der 31-Jährige sei heimtückisch vorgegangen, und er habe Hanna K. getötet, um die versuchte Vergewaltigung zu verdecken. „Sie wollten Hanna K. vergewaltigen, haben sie aber getötet“, sagte Ehestädt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.