Berlin - Das Land Berlin ist mit seinem Vorhaben gescheitert, Vorreiter in Sachen Verbraucherschutz zu sein. Als erste bundesweit wollte die Senatorin für Verbraucherschutz, Katrin Lompscher (Linke), die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen in Betrieben im Internet veröffentlichen. Nach einer erfolgreichen Probephase im Bezirk Pankow sollten dann im Sommer alle weiteren Bezirke ihre Ergebnisse ins Onlineportal des Senats stellen. Transparenz sollte oberstes Gebot des Verbraucherschutzes sein. Alle Bezirke hatten dem Verfahren zugestimmt, doch in Wirklichkeit beteiligen sich nur neun Bezirke. Ausgerechnet die Innenstadtbezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg mit ihren vielen Restaurants, Kneipen und Imbissen machen nicht mit, auch Spandau weigert sich. Es gebe rechtliche Bedenken am Verfahren, heißt es nun dort zur Begründung.

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