Potsdam - Alle Augen im Publikum sind auf Theresa Bräunig gerichtet. Allein steht sie vorne auf der Bühne am Mikrofon, hinter ihr ein Chor. Sie atmet noch einmal tief ein. Eine Sekunde lang ist es ganz still im Saal, dann der erste Ton ihres Solos. „Das ist ein Moment tiefster Entspannung für mich, alles fällt ab. Das Singen mit meinen Chorfreunden ist mein Ventil und meine Leidenschaft.

Deswegen bin ich hiergeblieben“, sagt die 23-Jährige, die in vier Chören in Senftenberg in der Lausitz singt. Sie wuchs im benachbarten Lauchhammer auf, machte dort das Abitur und zog in eine eigene Wohnung in der 3800 Einwohner-Stadt Ruhland. Sie blieb in der Region – anders als 90 Prozent ihrer Klassenkameraden, wie sie sagt.

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