Berlin - Es ist voll dort. Oder leer. Es ist nett dort. Oder eher unfreundlich. Die Eindrücke aus den Berliner Impfzentren waren zuletzt widersprüchlich. An einigen Tagen standen Menschen in langen Schlangen an, an anderen Tagen litt das Personal an Unterbeschäftigung. Ein Grund dafür, warum die teuren Einrichtungen bis Ende September eingestellt werden, angefangen mit Tempelhof am 20. Juli. Und ein Anlass, sich noch mal umzusehen in den Impfzentren.

An diesem Vormittag stehen kaum Leute Schlange vor der Arena Treptow. Wo sich im Winter die Taxen bis zum Treptower Park stauten, kommt nun jeder fast sofort dran. „Jetzt ist tote Hose“, sagt der Taxifahrer Mustafa Tals, der auf eine Kundin wartet, die noch geimpft wird. „Früher kamen wir kaum hinterher vor Kunden“, sagt Tals, mittlerweile seien die meisten Berliner über 70, die ein Anrecht auf Taxigutscheine hatten, schon geimpft. Die Jüngeren kämen nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder seien gerade im Urlaub. Oder lässt die Impfbereitschaft in Deutschland wirklich nach?

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