Berlin - Marina Sylla und Manuel Heck waren an diesem Morgen schon schwimmen. Ihre Sachen liegen etwas weiter vom Becken entfernt, wo nur vereinzelt Menschen auf der großzügigen Rasenfläche des Columbiabads in Neukölln liegen. Diese Flächen, zum Teil mitten im Wohngebiet, bleiben durchschnittlich achteinhalb Monate im Jahr ungenutzt – aus Syllas und Hecks Sicht ungenutztes Potential.

Deshalb entwickelten die beiden gemeinsam mit Benjamin Meurer Ideen im Rahmen ihrer Masterarbeit für Architektur, was in dieser Zeit in den Berliner Bädern stattfinden könnte: Kältehilfe für Obdachlose, ein Gewächshaus, kulturelle Veranstaltungen oder doch eine erschwingliche Wellnessoase? Die Entwicklung des Projekts „Pool Potentials“ begann 2019 mit der wissenschaftlichen Arbeit, nun erhalten die Architekten ein halbes Jahr lang eine Finanzierung durch den Berliner Projektfond Urbane Praxis.

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