Berlin - Eine Lehrerin des Oberstufenzentrums Druck- und Medientechnik kommt tatsächlich mit dem Rollator in die Klassen, sie hat Parkinson. Auch Schulleiter Pit Rulff ist nicht mehr so fit wie früher, die Kniegelenke des Sportlehrers sind verschlissen. Rulff, 62 Jahre alt, denkt deshalb daran, früher in Pension zu gehen.

Ohnehin kann er einige Monate früher als eigentlich vorgesehen in den Ruhestand wechseln. Denn pro Schuljahr hat Pit Rulff fünf Tage auf seinem Arbeitszeitkonto angespart. Doch nun sollen diese Arbeitszeitkonten aufgelöst werden, das hat der rot-schwarze Senat im Koalitionsvertrag festgeschrieben. „Das wäre eine Lohnkürzung bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung“, sagt Rulff.

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