Nur vier Tage nachdem Maryam H. als vermisst gemeldet worden war, hatte Katharina T. die Akten auf dem Tisch. Die stellvertretende Leiterin der 3. Mordkommission und ihr Chef mussten entscheiden, ob es ein Fall für die Mordermittler war. Die Entscheidung fiel ihnen leicht. Sie waren nach dem Studium der Unterlagen sicher, dass die 34-jährige Afghanin nicht freiwillig ihre beiden Kinder alleingelassen hatte, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein musste. Maryam H. hatte sich angeblich am 13. Juli vorigen Jahres mit ihrem Bruder eine Wohnung in Neukölln anschauen wollen, seitdem war sie spurlos verschwunden.

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