Leipzig - Stefan Hölldobler öffnet die Metalltür zu seiner „Fabrik“ und bittet in einen hell erleuchteten Raum. Die Luft duftet nach frisch gesägtem Holz. Die Halle ist vollgepackt mit alten, aber funktionierenden Maschinen aus Bulgarien und Rumänien. Als es die DDR noch gab, reparierten hier Frauen und Männern Elektromotoren. Mit der Wende kam das Aus, die Fabrik stand leer, verfiel zur Ruine. Ein verlorener Ort, so schien es. Hölldobler erinnert sich an nicht mehr als ein Stahlskelett, das er vor drei Jahren mit seinem Kompagnon vorfand. Die beiden sahen darin aber den perfekten Raum für die neue Arbeitswelt, von der sie träumten.

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