In der Vergangenheit waren immer wieder Vorwürfe über angebliche gravierende Missstände an der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik laut geworden.
Foto: Imago Images

Berlin - In der Affäre um die Staatliche Ballettschule bahnt sich eine absurde Situation an: Das Arbeitsgericht Berlin hat am Mittwoch entschieden, dass die Kündigung des ehemaligen Leiters Ralf Stabel durch die Bildungsverwaltung nicht wirksam ist. Andererseits sei eine Weiterbeschäftigung als Schulleiter nicht möglich – schon aus formalen Gründen, urteilte das Gericht. Das heißt, Stabel hat seine Kündigungsschutzklage gewonnen, seinen Job aber trotzdem verloren. Der gekündigte Schulleiter erschien nicht persönlich vor Gericht. Indes fordert die CDU-Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner, Vorsitzende des Bildungsausschusses, den Rücktritt von Schulsenatorin Sandra Scheeres (SPD).

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