Mehr als Zehntausend Musikfans und Tanzwütige sind am Samstag mit dem „Zug der Liebe“ durch Treptow, Kreuzberg und Friedrichshain gezogen. 15 Initiativen auf 15 bunten Musiktrucks setzten damit ein Zeichen für  „Toleranz, Nächstenliebe und bürgerliches Engagement“.

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Die Musikparade startete mit gut anderthalb Stunden Verspätung um 14.30 Uhr am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park, zog dann durch die Schlesische Straße und die Köpenicker Straße, überquerte die Spree und führte auf der Frankfurter Allee zurück nach Osten bis nach Lichtenberg. Trotz Nieselregens herrschte ausgelassene Stimmung.

Der „Zug der Liebe“ fand in diesem Jahr zum vierten und letzten Mal statt. „Wir haben nicht genügend Geld und Zeit, um uns neben unseren Jobs weiter um die Organisation zu kümmern“, sagte Organisator Jens Schwan gegenüber dpa. In diesem Jahr habe man versucht, den Rave mit Spenden zu finanzieren. Es seien jedoch nur 9000 Euro von benötigten 100.000 Euro im Vorfeld zusammengekommen. Jetzt müsste jeder Besucher etwa 5 Euro spenden, um die Kosten für die Musikwagen zu decken. (dpa/BLZ)