Bei der Pride-Demo Ende Juni in Berlin: Protest gegen „LGBT-freien Zonen“ in Polen.
Foto: imago/Müller-Stauffenberg

Berlin - Die Zeichen sind klar – und sie sind dramatisch. Nach der Präsidentschaftswahl in Polen am Sonntag mit dem Sieg des Kandidaten der national-konservativen Partei PiS droht sich die Situation sexueller Minderheiten im Nachbarland zu verschärfen. Rund hundert Städte und Gemeinden haben sich zu „LGBT-freien Zonen“ erklärt – ein aggressives Signal an alle Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle. Immer deutlicher stellt sich die Frage, wie die deutsche Gesellschaft auf diesen Angriff auf Respekt und Menschenrechte reagieren soll. Jetzt geraten auch Städtepartnerschaften unter Druck. Es ist die Frage zu klären, ab wann Partnerschaften aufgekündigt werden müssen. Ab wann also ein klares und dramatisches Zeichen gesetzt werden muss. Oder ist es richtig, gerade in solchen Zeiten zu partnerschaftlichen Kontakten zu stehen?

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