Berlin - Im Corona-Jahr 2020 haben wohl vor allem leere Pizza-Kartons dafür gesorgt, dass Hausmüll-Tonnen in der Stadt voller waren als im Jahr zuvor. Bei den Berliner Wasserbetrieben registrierte man wegen Homeoffice und ausgefallener Urlaubsreisen ebenfalls einen gestiegenen Bedarf. Der Stromverbrauch in Berlin ging dagegen im vergangenen Jahr zurück. Exakt 543 Gigawattstunden betrug das Minus auf den Stromzählern der Stadt. Etwa so viel, wie mehr als 130.000 3-Personen-Haushalte im Jahr benötigen.

Das geht aus einer Analyse der Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin hervor, die das Stromverteilnetz in der Stadt betreibt. Zwar sei auch ein vermutlich Homeoffice-bedingter Anstieg des Stromverbrauchs in den Haushalten um 0,3 Prozent registriert worden, dagegen hätten aber geschlossene Restaurants, Kinos oder Museen den Strombedarf auf der sogenannten Mittel- und Niederspannungsebene gegenüber dem Vorjahr um sieben bis zwölf Prozent sinken lassen.

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