Das Haus „Liebig 34“ - ein Symbol der linksradikalen Szene, um das lange heftig gestritten wurde.
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Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen beim Protest gegen die Räumung des besetzten Hauses „Liebig 34“ in Friedrichshain hat die Polizei 37 Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Es gehe unter anderem um Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung, teilte die Berliner Polizei am Sonnabend mit.

In 34 Fällen habe es Freiheitsbeschränkungen, etwa zur Feststellung von Identitäten, und -entziehungen gegeben. Wie viele Menschen bereits wieder auf freiem Fuß waren, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Sieben Polizistinnen und Polizisten seien im Laufe des Abends verletzt worden, davon habe aber niemand im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Das Haus „Liebig 34“ – ein Symbol der linksradikalen Szene, um das lange heftig gestritten wurde – war am Freitagmorgen unter Protest geräumt worden.