Das Experiment Liebigstraße 34 hat nicht funktioniert.
Foto: dpa/Jörg Carstensen

An diesem Freitag soll das seit dreißig Jahren besetzte Haus Liebigstraße 34 geräumt werden. Die Besetzer wehren sich und kündigen an, sie werden das Haus nicht sang- und klanglos räumen. Es wird mit massivem Widerstand und mit einem noch massiveren Polizeiaufgebot gerechnet, Hubscharuber eingeschlossen. Bis 2018 lief ein Pachtvertrag mit dem Besitzer. Als der abgelaufen war, blieben die Besetzer und zahlten nichts mehr. Das Landgericht Berlin entschied im August: Das Anwesen ist zu räumen. Das ist die rechtliche Grundlage für die nun anberaumte Räumung des Hauses. Allerdings richtet sie sich gegen einen Verein, der seit 2018 nicht mehr Träger der Einrichtung ist. An diesem „Formfehler“ hatte das Gericht keinen Anstoß genommen.

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