Berlin - Die Elektrifizierung des diesellastigen Taxigeschäfts ist in dieser Stadt ein schwieriger Prozess. Taxiunternehmer klagen über zu wenig taxitaugliche Fahrzeuge. Außerdem mangele es an Schnellladestationen. Nun aber prescht das Unternehmen Rocvin vor. Am Mittwoch stellte der Berliner Limousinenservice zehn verstromte Jaguar in Dienst, vollelektrische SUV der Premiumklasse. Die Elektrifizierung der Personenbeförderung beginnt also in schwarz statt taxibeige.

Das Unternehmen, das 2016 aus der Insolvenzmasse des einstigen Bundestag-Fahrdienstes herausgekauft wurde, empfiehlt sich in erster Linie Firmen als Chauffeurservice. 60 Limousinen umfasst die Flotte. Nun kommen die zehn Elektroautos hinzu, für die Rocvin nach eigenen Angaben rund eine Million Euro zahlt. Die Tiefgarage in der Firmenzentrale am Potsdamer Platz ist bereits entsprechend präpariert. 32 Ladepunkte gibt es dort. 

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