BerlinViele Ankündigungen und klingende Worte, aber im Spreepark passiert immer noch nichts. Das wirft die Linke-Abgeordnete Katalin Gennburg der Grün Berlin GmbH vor. Die landeseigene Gesellschaft verhindere, dass kulturelle Einrichtungen und Gruppen das Areal in Corona-Zeiten zwischennutzen – und sie verfolge insgesamt ein Konzept, das nicht funktionieren werde.

Gennburg hatte in einer Anfrage an den Senat wissen wollen, wie es mit dem Spreepark weitergeht. In der Antwort bekam sie zu lesen, dass es im September im Rahmen eines „Labors Spreepark“ eine Projektwoche mit Theatergruppen und Bürgern gab, diese Projektwoche aber bis heute nicht ausgewertet sei. Sei das erfolgt, werde es 2021 eine weitere „Erprobung kultureller Formate“ geben. Insgesamt, so Gennburg, verschleiere die Grün Berlin GmbH als Lieferant der Senatsantworten mit ihren Darlegungen, dass sie eigentlich niemanden auf dem Areal haben will: „Die Gründung eines Gremiums, das über konkrete Veranstaltungen entscheiden soll, ist erst für April 2021 geplant.“

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