Das Haus Liebigstraße 34.
Foto: dpa/Christoph Soeder

Berlin - Das Gerichtsurteil gegen die Bewohner des linksautonomen Wohnprojekts „Liebig 34“ in Friedrichshain fiel am Mittwoch um 9.30 Uhr. Kurz danach war den Bewohnern im Kiez rund um die Rigaer Straße klar, dass wieder etwas passiert sein muss. Denn am Bersarin-Platz stand ein Kleinbus der Polizei mit acht Beamten. Polizeiautos fuhren durch die anliegenden Straßen. Vor dem Haus an der Liebigstraße/Ecke Rigaer Straße versammelten sich ein halbes Dutzend Leute. Sie hatten einen Lautsprecher vor die Tür gestellt, aus dem laute Musik spielte, und diskutierten unter ihren Regenschirmen über das Urteil des Berliner Landgerichts, das ihnen eine juristische Niederlage beschert hatte. Die Richter hatten entschieden, dass die Bewohner der Liebigstraße 34 – eines der letzten noch verbliebenen linksalternativen Wohnprojekte in der Stadt – das Haus räumen müssen.

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