Die erstmals veröffentlichte Liste der Straftaten an und im Umfeld von Berliner Schulen sorgt für heftige Reaktionen. FDP-Innenpolitiker Marcel Luthe forderte, künftig neben privaten Wachschützern auch verstärkt den Objektschutz der Polizei einzusetzen, um Schulen zu sichern. Luthe war vor den Verfassungsgerichtshof gezogen, um die schulscharfen Daten mittels einer parlamentarischen Anfrage zu erhalten. Auf 224 Seiten gibt die Senatsinnenverwaltung deshalb nun die Straftaten im Umfeld aller 700 Schulen an.

Tatsächlich haben die so erfassten Delikte innerhalb der vergangenen vier Jahre deutlich zugenommen – von 8763 auf 9860 Straftaten. Die erfassten Körperverletzungen nahmen im gleichen Zeitraum sogar um gut 24 Prozent zu. Zur Beruhigung der Gemüter muss aber auch gesagt werden: An gut der Hälfte der Schulen ist die Lage gut, oft wurde gar keine Straftat erfasst.

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