18.15 Uhr

1400 Gegendemonstranten, mehrere hundert Anhänger der rechtsradikalen Bewegung, Straßenblockaden, mehrere Festnahmen: Das ist die Bilanz des heutigen Demo-Tages. Wie viele Festnahmen es genau gab, soll am Sonntag bekanntgegeben werden. Die "Identitären" erklärten die Demonstration am späten Nachmittag laut Polizei von sich aus für beendet. Zum Hauptbahnhof gelangten sie nicht.

Der Verkehr auf der Tram-Linie M10 sowie den S-Bahnlinien S1, S2 und S25 normalisiert sich wieder. Auch der Bus 247 fährt wieder zwischen dem Nordbahnhof und Leopoldplatz. Es kann laut BVG und S-Bahn noch zu einigen Verspätungen kommen.

Wir schließen jetzt diesen Liveticker und wünschen noch einen guten Abend.

17.30 Uhr

Facebook-Live-Video von der Rückkehr der "Identitären" Richtung Bahnhof Gesundbrunnen und den Protesten der Gegendemonstranten:

17.16 Uhr

Der Demonstrationszug der "Identitären" ist umgedreht, die Teilnehmer wollen zum Bahnhof Gesundbrunnen zurück. Doch auch in die andere Richtung gibt es Blockaden. Die Stimmung ist aggressiv.

17.12 Uhr

Die "Identitäre Bewegung" die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, wendet sich gegen eine angebliche "Überfremdung" durch Einwanderer. Sie hat in der Vergangenheit mehrfach mit medienwirksamen Aktionen für Aufsehen gesorgt. Im Mai versuchten rund 50 Anhänger, sich Zutritt zum Bundesjustizministerium zu verschaffen. Sie protestierten gegen den Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) gegen Hass und Hetze im Internet. Im August besetzte die Gruppe kurzzeitig das Brandenburger Tor.

17.09 Uhr

Die Demonstration der "Identitären Bewegung" ist offiziell aufgelöst. Die Situation ist derzeit unübersichtlich - es haben sich mehrere kleine Gruppen gebildet, die versuchen, zum Hauptbahnhof zu kommen. 

17 Uhr:

Gegen die Demonstration der "Identitären Bewegung" hatten mehrere linke Gruppen und Initiativen mobil gemacht. Etwa 1400 Menschen sind dem Aufruf gefolgt und stellen sich der rechtsradikalen Gruppierung entgegen. Auf ihren Bannern steht etwa "Solidarität statt rechter Hetze". Auf Seite der "Identitären Bewegung" protestieren laut Polizei mehrere hundert Menschen. 

16.58 Uhr

Auch am U-Bahnhof Bernauer Straße stehen Gegendemonstranten auf der Strecke, falls die "Identitären" bis dorthin kommen.

Derzeit stehen die Rechtsradikalen noch auf der Brunnenstraße. Die Blockade ist nicht endgültig geräumt.

16.45 Uhr

Die Abschlusskundgebung der "Glänzenden Demo" ist offiziell aufgelöst.

16.40 Uhr:

Auch die Graffiti-Aktivistin Irmela Mensah-Schramm hat sich zu den Blockierern gesetzt.

16.36 Uhr

Auf der "Glänzenden Demo" findet die Endkundgebung statt:

16.33 Uhr

Die Polizei macht weiter mit der Räumung der Blockade auf der Brunnenstraße. 

16.26 Uhr

Die Blockade auf der Brunnenstraße Ecke Stralsunder Straße ist noch nicht komplett geräumt. Die Gegendemonstranten weigern sich, ihren Platz zu verlassen. Es gibt eine Festnahme durch die Polizei.

16.10 Uhr

Die Polizei beginnt mit der Räumung der Blockade auf der Brunnenstraße.

15.50 Uhr

Die Polizei fordert die Gegendemonstranten mehrfach dazu auf, die Blockade auf der Brunnenstraße Ecke Stralsunder Straße zu räumen, diese weigern sich jedoch. Unterdessen liefern sich die stehenden "Identitären" Wortgefechte mit den Anwohnern. Die Blockierer rufen "Es gibt kein Recht auf Nazi Propaganda".

15.33 Uhr

Die Demonstration der "Identitären Bewegung" kommt auf der Brunnenstraße Ecke Stralsunder Straße zum Stillstand. Grund ist diese Blockade der Gegendemonstranten:

Die Rechten skandieren "räumen, räumen" und "Berlin ist unsere Stadt". Den Anwohnern rufen sie "abschieben" entgegen. Zwischendurch hüpfen sie auch mal.