23.20 Uhr, Alte Jakobstraße

Die Lage ist friedlich - und wir verabschieden uns mit einem Video aus den schönsten Bildern des Tages. Kommen Sie gut nach Hause!

Hier können Sie unsere Zusammenfassung aller Ereignisse des 1. Mai in Berlin nachlesen:

23 Uhr, Görli

Einmal feucht durchwischen, bitte!

22.30 Uhr, Skalitzer Straße

Das Myfest wurde durch den Veranstalter offiziell beendet - aber das heißt nicht, dass auf der Straße nicht mehr gefeiert wird. Das Programm im Görlitzer Park soll um 23 Uhr enden.

22.15 Uhr, Polizeipräsidium

Die Berliner Polizei teilt via Twitter mit, dass es 12 Festnahmen gab, unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Widerstands, Sachbeschädigung und Körperverletzung.

Auch im vergangenen Jahr war die revolutionäre 1. Mai-Demo mit 8000 Teilnehmern relativ friedlich verlaufen - obwohl sich 2017 die ersten Mai-Krawalle zum 30. Mal jährten. Am 1. Mai 1987 war ein Straßenfest auf dem Lausitzer Platz nahe dem Kottbusser Tor eskaliert. Kleinere Scharmützel weiteten sich zu einer Straßenschlacht mit der überforderten Berliner Polizei aus. Ein Bolle-Markt wurde angezündet. Die abgebrannte Ruine stand noch jahrelang an der Straßenecke am Görlitzer Bahnhof.

21.46 Uhr, Himmel über Berlin

Die einzigen Polizisten, die heute um ihren Job zu beneiden sind.

21.30 Uhr, Kreuzberg

Früher war mehr Protest.

Zwischen Bayern und Real Madrid steht es übrigens so:

21.20 Uhr, RBB

Berlins neue Polizeipräsidentin Barbara Slowik hat sich in einer ersten Bilanz zum 1. Mai zufrieden gezeigt. Die Revolutionäre 1. Mai Demo sei ohne größere Straftaten geblieben, die Teilnehmerzahl sei rückläufig, sagte Slowik im RBB-Fernsehen. Die Polizei werde bei Straftaten Beweise sichern und zugreifen, gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt. Die Demo-Veranstalter mobilisieren unterdessen schon mal für den nächsten Auftritt:

21 Uhr, Paris/Istanbul

Weniger friedlich lief es in Frankreich: Die Pariser Gewerkschafts-Demonstration wurde von schweren Ausschreitungen überschattet. Nach Angaben der Polizei versammelten sich rund 1200 vermummte Personen. Aus ihren Reihen flogen Steine und andere Wurfgeschosse auf die Polizei. Bei den Kundgebungen zum 1. Mai in Istanbul ging die türkische Polizei mit großer Härte gegen Demonstranten vor. Sie nahm nach eigenen Angaben 84 Menschen fest und transportierte sie in Bussen zur Vernehmung ab.

20.43 Uhr, Görlitzer Park

Der Manager des Görlitzer Parks, Cengiz Demirci, zieht im Video-Interview eine positive Bilanz zum ersten MaiGörli. Beim nächsten Mal soll es allerdings mehr Parkläufer geben - und Demirci wünscht sich mehr politische und Kiez-bezogene Aktivitäten auf der Bühne.

20.25 Uhr, Wrangelstraße

20.07 Uhr, Görlitzer Park

Beim MaiGörli kann wieder gefeiert werden: Laut Pressesprecher der Polizei sind fünf von sechs Eingängen wieder geöffnet. Bei der Revolutionären 1. Mai Demo habe es vereinzelte Festnahmen gegeben.

19.53 Uhr, Oranienstraße

Auch das noch.

19.40 Uhr, Skalitzer Straße

Auf der Kreuzung von Skalitzer Straße und Wrangelstraße ist es so eng, dass kleine Leute kaum noch Luft bekommen. Ein Schubster, „die machen wir doch weg“, bewegen kann sich niemand. Einige Leute wollen raus aus dem Pulk, drücken instinktiv in Richtung der Polizisten in der Hoffnung, dass es dort leerer ist. Jemand redet von Duisburg, andere strecken die Faust in die Höhe und brüllen „Arschloch“. Ein stämmiger Mann schiebt eine Schneise in die Menge, die Leute weichen auf den wenigen Zentimetern, die sie haben. Ein alter Mann an Krücken will durch. Er schafft es. 

19.36 Uhr, Schlesisches Tor

War das die kürzeste Revolutionäre 1. Mai Demo aller Zeiten? Am Schlesi löst sich der Aufzug tatsächlich auf. Einige zuvor schwarz gekleidete Demonstranten ziehen sich hastig um. Momentan kann keiner das Gelände verlassen - an der Skalitzer- Ecke Wrangelstraße haben sich die Einsatzkräfte quer über die Fahrbahn gestellt, um zu verhindern, dass der Aufzug wieder in den Bereich des läuft.

19.25 Uhr, Schlesisches Tor

Der Aufzug hat das Schlesische Tor erreicht und versucht nun offenbar, sich zurück in Richtung Kottbusser Tor zu bewegen - doch die Einsatzkräfte machen die Strecke dicht.  Die Polizei war am Dienstag insgesamt mit einem Großaufgebot von insgesamt 5300 Polizisten im Einsatz. Die neue Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte im rbb-Fernsehen, die Demonstration sei ohne größere Straftaten gelaufen. 

19.10 Uhr, Skalitzer Straße

Die Demonstranten haben inzwischen den Görlitzer Park passiert - und es ist friedlich geblieben. Die Initiatoren der Revolutionären 1. Mai Demo hatte zuvor angekündigt, das Fest stören zu wollen. Die Veranstalter kritisierten, der Bezirk lasse „von einem privaten Eventveranstalter ein Fest für Yuppies ausrichten“. Man werde das „thematisieren“ und am Görlitzer Park „schauen, was die Lage hergibt“, wie ein Sprecher der Organisatoren sagte.

19 Uhr, Skalitzer Straße

Ein Veranstaltungsleiter habe sich bislang nicht zu erkennen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Über dem Kiez kreist ein Hubschrauber. Transparente mit Aufschriften wie „Befreiung & Solidarität International“ werden gezeigt. Zu Beginn des Zuges in der Skalitzer Straße laufen schwarz gekleidete und zum Teil vermummte Demonstranten in Richtung Schlesisches Tor. Es fliegen Flaschen und Böller. Unter den Demonstranten seien viele angetrunkene Touristen, sagen Augenzeugen. 

18.45 Uhr, Oranienstraße

Teil der Revolutionären 1. Mai Demo soll auch ein feministischer "lila Block" sein. Entsprechende Flyer wurden vor der Demonstration verteilt.

Auch im Aufzug zu sehen: Der Schriftzug BDS. Er steht für die Kampagne "Boycott, Divestment and Sanctions" gegen Israel. Die Berliner Gruppe läuft nicht zum ersten Mal auf der 1. Mai Demo mit.

18.35 Uhr, Oranienstraße

Jetzt hat sich die Demo in Bewegung gesetzt - mitten durch das Myfest. Laut Polizei sind rund 1500 Teilnehmer unterwegs. Es werden Böller und bengalische Feuer gezündet. „Scheiße, Staat, Nation, Kapital“, skandiert ein Grüppchen im mittleren Teil, dann oder „Kein Gott, kein Staat, kein Patriachat“. Immer wieder stockt der Tross in der Oranienstraße, auf den Gehwegen stehen die neugierigen Standbetreiber und Myfest-Besucher und bilden ein Spalier. „Ich demonstriere jedes Jahr mit“, sagt Viola, eine junge Frau um die 30, die aus dem Umland nach Berlin gekommen ist und hinter den Rufern geht. „Der erste Mai ist für uns ein Tag, um ein deutliches Zeichen gegen Kapitalismus zu setzen.“ Laut und politisch, aber ohne Gewalt. 

18.20 Uhr, Oranienplatz

Bei den Demonstranten ist auch eine Fahne der Kurdenmiliz YPG zu sehen. Während die Fahnen der PKK und ERNK in Deutschland verboten sind, sieht es mit Symbolen der syrischen YPG und YPJ anders aus. Hier obliegt es der Einschätzung der Behörden, ob die Flaggen des syrischen Ablegers der PKK für sich stehen oder als Ersatzsymbolik für die PKK selbst stehen. Der Polizei-Einsatzleiter Siegfried-Peter Wulff sagte der Berliner Zeitung vorab, man werde verbotene Fahnen nicht allzu lange tolerieren. Die Polizei werde dann zwar nicht die Demonstration stoppen oder auflösen, aber die Delikte filmen und an geeigneten Stellen Fahnenträger festnehmen.

18.15 Uhr, Kottbusser Tor

Das Myfest hat eine prominente Besucherin: Die US-Aktivistin Chelsea Manning. Die Whistleblowerin ist in der Stadt, weil sie am Mittwoch an einem Panel auf der Internetkonferenz re:publica teilnimmt - und genießt es vorher offenbar, sich in Kreuzberg unters Volk zu mischen.

18.05 Uhr, Oranienplatz

Die Teilnehmer der Revolutionären 1. Mai Demo stehen in den Startlöchern. Einige von ihnen waren auch schon am Mittag bei der Antisemitischen Demo in Neukölln dabei. Auch in diesem Jahr meldeten die Veranstalter die Demonstration nicht bei der Polizei an. Die Route soll auf der Oranienstraße, Adalbertstraße, Naunynstraße und Manteuffelstraße zur Skalitzer Straße führen. Und von dort dann weiter zum Schlesischen Tor.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte zuvor wieder auf Deeskalation seitens der Berliner Polizei gesetzt. „Wir kommunizieren, wir deeskalieren auf der einen Seite, wir werden aber auf der anderen Seite auch entschlossen gegen Straftäter vorgehen”, sagte er. Im vergangenen Jahr ging diese Strategie auf.

18 Uhr, Grunewald

Unterdessen weiter westlich...

17.46 Uhr, Oranienstraße

Im Interview mit unserer Reporterin zieht der Pressesprecher der Berliner Polizei eine erste Bilanz des Tages. Nach Aussagen der Berliner Generalstaatsanwaltschaft wurden am 1. Mai sowie zur Walpurgisnacht keine Anzeigen wegen Landfriedensbruchs oder Widerstandes gegen die Staatsgewalt erstattet.

17.45 Uhr, Treptow

In 15 Minuten beginnt die Revolutionäre 1. Mai Demo. An der Grenze zwischen Treptow und Kreuzberg hat die Polizei Wasserwerfer und Räumpanzer stationiert. Man kann nur hoffen, dass diese nicht eingesetzt werden müssen. 

17.40 Uhr, Skalitzer Straße

Weil niemand mehr in den Görli kommt, sind inzwischen immer mehr Menschen auf den angrenzenden Straßen unterwegs.

17.34 Uhr, Grunewald

Der Aufzug im hat seinen Endplatz erreicht. Erste Teilnehmer verlassen die Veranstaltung. Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin, Benjamin Jendro, meldet 39 Kfz-Beschädigungen bei der Demonstration in Grunewald. Zudem seien mehrere Fensterscheiben beschädigt worden. Laut Polizeipräsidentin gab es auch eine Festnahme.

17.20 Uhr, Oranienstraße

Die Farbkleckse und die zersprungenen Scheiben sind durch die Plakate am Zaun noch zu erspähen: Seit seiner Eröffnung im vergangenen Jahr ist das Luxushotel Orania am Oranienplatz immer wieder Ziel von Anschlägen geworden. Linksextreme sehen in dem Hotel ein Symbol für Gentrifizierung die Verdrängung aus dem Kiez. Vor dem 1. Mai hatten Autonome weitere Angriffe auf das Orania angekündigt, jetzt schützen an der Flanke zum O-Platz Ordner und ein Zaun das Gebäude. Vor der Fassade zur Oranienstraße stehen Grillstände, die Stromkabel laufen ins Innere des Hotels. Orania-Stände auf dem Myfest? „Nein, nicht direkt“, sagt eine Verkäuferin dort. „Wir sind Nachbarn und haben uns bereit erklärt, das Orania zu schützen. Weil Vielfalt eben auch das Hotel einschließt.“

17.09 Uhr, MaiGörli

„Parkbereich gefüllt“, steht auf dem Schild, das der Ordner in diesem Moment an Eingang 5 des Görlitzer Parks in die Luft hebt. Die Besucher drücken gegen den Zaun, pfeifen. „Wir gehören zusammen“, kreischt ein Mädchen. Ihre Freundinnen klettern durch die Hamburger Gitter, um noch in den Görli zu gelangen, vor dem Eingang hört man eine Glasflasche zu Bruch gehen. „Bitte gehen sie zurück“, brüllt der Ordner immer wieder. Minuten vergehen. Dann rücken Polizisten an und bilden mit ihren schutzbepackten Oberkörpern eine Linie hinter den Ordnern. Der Eingang ist dicht. 

17 Uhr, Oranienplatz

Eigentlich wollte heute sogar die CDU demonstrieren - und zwar genau jetzt, mitten auf dem Oranienplatz, von wo aus um 18 Uhr die Revolutionäre 1. Mai-Demo starten soll. Die Konservativen hatten vor, gegen Gewalt an Polizisten zu protestieren. Doch am Ende war es dem Kreisvorsitzenden von Friedrichshain-Kreuzberg doch zu heikel. Die Demo wurde vor einigen Tagen abgesagt.

16.52 Uhr, MaiGörli

Wer gerade auf dem Weg zum Görli ist - am besten Pläne ändern! Der Park ist ausgelastet, die Zugänge werden geschlossen. Die Polzei bittet darum, den Lautsprecherdurchsagen des Veranstalters zu folgen.

Zuvor hatte der Polizeihubschrauber mit dem Rufnamen Pirol das Areal überflogen, um die Besucher zu zählen. Nach polizeilichen Berechnungen passen auf einen Quadratmeter Fläche zwei Menschen. Das Fest ist für 12 500 Gäste ausgelegt. Unsere Reporterin ist zum Glück schon drin. Allerdings ist nicht alles toll...

16.45 Uhr, Mariannenstraße

An der Oranienstraße Ecke Mariannenstraße ist es sehr voll aber ruhig. Auf einer Leiter können Besucher für 50 Cent Selfies machen. Der Betreiber, der die Leiter festhält, sagt: "Ich möchte so ein bisschen Geld verdienen." Tatsächlich stehen ständig neue Leute vor seiner Leiter. 

16.30 Uhr, Techno beim MaiGörli

Im Görlitzer Park tanzen die Massen zu den Elektrobeats des Berliner DJs Oliver Koletzki. Um private Partys mit viel Lärm und Müll im Park zu verhindern, lässt der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg das ganze Gelände einzäunen. Auf zwei Bühnen treten Bands auf. Besucher werden kontrolliert, dürfen aber drei Liter Getränke für den Eigenbedarf mitbringen. Nicht erlaubt sind Glasflaschen, Grills, Verstärker und Zelte.

16.20 Uhr, Kreuzberg

Die neue Polizeipräsidentin Barbara Slowik macht sich vor Ort ein Bild der Lage. „Wir werden mit allen sprechen, aber, und da können Sie sicher sein, bei Straftaten auch sehr konsequent vorgehen“, hatte sie zuvor angekündigt.

16.10 Uhr, Kreuzberg

16.05 Uhr, MaiGörli

Viele Gastronomen aus dem Kiez begrüßen das neue, geordnetere Partykonzept für den Görlitzer Park. „Für uns, die wir schon immer regulär Standmiete und Steuern gezahlt haben, waren die vielen wilden Verkäufe ein Ärgernis“, sagt Annika Varadinek von den Bantabaa Fooddealern, einem Projekt aus der Wrangelstraße, das Flüchtlinge ausbildet und ein Café und Cateringservice betreibt. Hinter drei Ständen im Görli stehen heute Mitarbeiter von Bantabaa. Außerhalb des Parks sieht man sie aber natürlich wie jedes Jahr: Kunstvoll geschmückte Einkaufswagen mit Pappschildern, die Pfeffi, Wodka-Mate oder Erdbeerbowle anpreisen. Irgendwas würde ohne sie wohl auch fehlen. 

15.54 Uhr, MaiGörli

Autonome Gruppen haben im Vorfeld des 1. Mai angekündigt, das Fest in Görlitzer Park stürmen zu wollen. Eine Drohung, die der Bezirk ernst nimmt. „Wir hoffen, dass die Demonstration um 18 Uhr eine friedliche und politische wird“, sagt Knut Mildner-Spindler, Kreuzbergs Stadtrat für Soziales und Gesundheit. „Sollten die Autonomen ihre Ankündigung wahr machen, werden die Ordner sich nicht in Gefahr bringen und sich ihnen entgegenstellen.“ Man werde sie also passieren lassen. Insgesamt ist die Polizei mit etwa 5300 Kräften im Einsatz.

15.50 Uhr, Kreuzberg

Langsam wird es auf dem Myfest und dem MaiGörli immer voller. Hier noch einmal die Karte der Polizei, wo genau sich die Ein- und Ausgänge befinden:

15.46 Uhr, MaiGörli

15.38 Uhr, Alternativen

Wer keine Lust auf das Myfest in Kreuzberg hat, kann den 1. Mai auch am Müggelturm in Treptow-Köpenick verbringen. Das Areal wird heute feierlich wiedereröffnet. Ab 10 Uhr stehen der Müggelturm selbst, die Baude im Untergeschoss und das frisch sanierte Restaurant offen. Die Eröffnungsfeier selbst beginnt ab 11.30 Uhr. Zur Feier des Tages treten Tom Astor (12 Uhr), Frank Zander (14 Uhr) und Frank Schöbel (15 Uhr) live auf der Bühne im Außengelände auf.

15.35 Uhr, Grunewald

15.32 Uhr, Myfest

Unsere Reporterin Frauke Hinrichsen berichtet Live vom Myfest:

15.29 Uhr, Antisemitische Demo

15.25 Uhr, Polizeihubschrauber

15. 21 Uhr, MaiGörli

„Wir wollen vermeiden, dass der Görlitzer Park am 02. Mai wieder so aussieht wie im vergangenen Jahr“, sagt Knut Mildner-Spindler, Kreuzberg Bezirksstadtrat für Gesundheit und Soziales, und zeigt dazu plakativ Fotos aus dem Vorjahr. Bis zu 200.000 Menschen hatten damals im Görlitzer Park gefeiert. Heute ist nach 12.500 Besuchern Schluss, die sechs Eingänge werden dann geschlossen. 

15.18 Uhr Uhr, Myfest gut besucht

Mit ersten Konzerten hat das traditionelle „MyFest“ in Berlin-Kreuzberg rund um die Oranienstraße begonnen. Schon zum Mittag waren die Straßen gut besucht, aber noch nicht überfüllt. Im Lauf des Tages werden dort und im benachbarten Görlitzer Park Zehntausende Menschen erwartet. In dem Park findet erstmals das Fest „MaiGörli“ statt, er wurde dafür abgesperrt. Besucher werden kontrolliert. Der Bezirk will so Überfüllung vermeiden.

15.01 Uhr, Myfest

14.44 Uhr, Antisemitische Demo

Auf dem Karl-Marx-Platz haben sich antisemitische Linksextremisten versammelt, um unter anderem gegen die Politik Israels zu protestieren. Die Teilnehmer marschieren Richtung Hermannplatz. Laut Experten sind die Aufrufe und Hetze gegen Zionisten häufig in Wirklichkeit gegen alle Juden gerichtet. Unser Reporter berichtet vom Ort des Geschehens:

14.28 Uhr, Grunewald

Nicht nur im Zentrum Berlins wird heute demonstriert. Auch das beschauliche Grunewald wird Ort eine linken Demo. Dutzende Linke wollen unter dem Motto „Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg” die wohlhabenden Anwohner für Politik begeistern. Nach Auskunft der Veranstalter leben die Bewohner „durch Zäune isoliert in einer Parallelgesellschaft“. Während es etwa in Kreuzberg „ein Überangebot an politischer Protestkultur“ gebe, sei „Grunewald von der politischen Meinungsbildung weitestgehend abgehängt“.

Auf Twitter wurden Meldungen von Teilnehmer der Aktion verbreitet, wonach die Polizei zahlreiche Demonstranten zunächst im S-Bahnhof Grunewald festhielt. Zudem sollen deutlich mehr Menschen gekommen sein, als die im Vorfeld vermuteten 200. Allerdings stammen auch diese Informationen von Teilnehmern der Demo. In anderen Medienberichten wird von gut 500 Teilnehmer gesprochen.

14.24 Uhr, Polizei-Essen

Die Polizei verteilt Mittagessen an ihre Mitarbeiter auf der Straße. Auf einem Tablett wird Gulasch mit Reis und Erbsen-Möhrengemüse serviert.

14.19 Uhr, Myfest

14 Uhr, 100 Teilnehmer

Für die Anti-Israel-Demonstration am Karl-Marx-Platz waren 150 Personen angemeldet. Etwa 100 Teilnehmer haben sich bis 14 Uhr eingefunden. Gefühlt mindestens noch einmal so viele Polizisten und Journalisten waren vor Ort.

13.51 Uhr, Demo in Grunewald

Nicht nur im Zentrum Berlins wird heute demonstriert. Auch das beschauliche Grunewald wird Ort eine linken Demo. Um 14 Uhr wollen gut 200 Linke unter dem Motto „Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg” die wohlhabenden Anwohner für Politik begeistern. Nach Auskunft der Veranstalter leben die Bewohner „durch Zäune isoliert in einer Parallelgesellschaft“. Während es etwa in Kreuzberg „ein Überangebot an politischer Protestkultur“ gebe, sei „Grunewald von der politischen Meinungsbildung weitestgehend abgehängt“.

13.38 Uhr, MaiGörli

Im Görlitzer Park ist noch reichlich Platz

13.28 Uhr, Vorsicht Diebe!

13.25 Uhr, Programm Myfest

Das Myfest hat auch in diesem Jahr wieder einiges zu bieten. Auf mehreren Bühnen treten mehr als 20 DJs und Bands auf. Zudem werden Performancekünstler, Comedians, Diabolokünstler und viele weitere Unterhaltungskünstler ihre Shows zum besten geben. Schon zum Mittag waren die Straßen gut besucht, aber noch nicht überfüllt.

13.19 Uhr, NotMyfest

Offensichtlich hat da jemand ein Problem mit dem MyFest in Kreuzberg:

Doch die Besucher lassen sich dadurch nicht den Spaß verderben:

13.10 Uhr, Glasflaschen verboten

Die Polizei weist noch einmal daraufhin, dass Glasflaschen auf den Maifesten verboten sind.

13.02 Uhr, Brandenburg

Tausende Menschen haben bei Gewerkschaftskundgebungen in Brandenburg anlässlich des Tags der Arbeit bessere Arbeitsbedingungen gefordert. Rund 5000 Demonstranten zog es am Dienstag nach Frankfurt (Oder) an die Oderpromenade zum Brückenfest, wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Ostbrandenburg mitteilte. Eine Kernforderung sei mehr Tarifbindung in Unternehmen gewesen. In Cottbus kamen der Gewerkschaft zufolge rund 500 Demonstranten am Stadtbrunnen zusammen - ähnlich viele wie in den Vorjahren. Neben dem Aufruf für starke Betriebsräte und Solidarität in Unternehmen war das Zusammentreffen auch ein Protest gegen die rechtspopulistische AfD, wie es vom DGB Region Südbrandenburg hieß. Die Partei hatte für denselben Tag ebenfalls eine Kundgebung in der Stadt geplant.

12.58 Uhr, DGB-Kundgebung

Müller sprach auf der Kundgebung des DGB am Brandenburger Tor das Grußwort.

12.52 Uhr

Gegen das AfD-Sommerfest im Bleichröderpark haben sich auch Mitglieder der Antifa zusammengefunden. Insgesamt gibt es gleich drei Demonstrationen gegen die Rechtsnationalisten.

12.46 Uhr, Frei am 1. Mai

Warum ist der 1. Mai ein Feiertag? Aufgrund der weltweiten Demonstrationen für einen Acht-Stunden-Tag am 1. Mai 1890 beschloss die SPD im selben Jahr, an diesem Datum einen „Feiertag der Arbeiter“ dauerhaft einzuführen. Als die Sozialdemokraten direkt nach dem Ersten Weltkrieg Teil der Regierung wurden, war es dann soweit: Der 1. Mai 1919 wurde als Feiertag beschlossen, allerdings nur einmalig. Im Jahr 1933 okkupierten die Nationalsozialisten den Tag und erklärten ihn zum „Feiertag der nationalen Arbeit“. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestätigte der alliierte Kontrollrat den 1. Mai als Feiertag.

12.23 Uhr, DGB-Demos

Mehrere Zehntausend Menschen haben sich nach Angaben der Veranstalter in Berlin und Brandenburg an den traditionellen Mai-Demonstrationen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) beteiligt. Am Brandenburger Tor wird gerade die Kundgebung zum 1. Mai abgehalten.

12.08 Uhr, Myfest und MaiGörli

Die Polizei hat eine Live-Karte veröffentlicht, auf der das Myfest- sowie MaiGörli-Gelände zu sehen sind. Außerdem sind alle Zugänge, Bühnen, Krankenstationen und Polizeiwachen vermerkt.

12.03 Uhr, Antisemitische Demo

Auf dem Karl-Marx-Platz beginnt in diesem Moment eine antisemitische Demonstration des sogenannten Jugendwiderstands. Der Anmelder, eine Privatperson, nannte  der Polizei 150 Teilnehmer. Der Aufzug führt zum Hermannplatz. Neben deutschen zählen sich vor allem arabisch- und türkischstämmige Jugendliche zu der Gruppe und ihrem Umfeld, die bereits  am 1. Mai 2017 bei einer ähnlichen Demo pro-palästinensische und israelfeindliche Parolen skandierten. Neben „Kindermörder Israel“ gab es religiöse Schlachtrufe wie „Allah liebt seine Märtyrer“ und „Allah ist der Größte“. Im Januar dokumentierte die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) eine dem Jugendwiderstand zugeschriebene Parole an einer Hauswand in Neukölln: „9 mm für Zionisten“.