Für ein Wohnhaus in der Rigaer Straße in Friedrichshain scheint jetzt eine Lösung gefunden zu sein.
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Berlin-FriedrichshainHappyend im Wohnhausdrama: Die Zukunft des Hauses Rigaer Straße 101 mit 18 Wohnungen und zwei Läden im Erdgeschoss nimmt eine Wende, die „Diese eG“ scheint sich zu retten und den Grünen Baustadtrat Florian Schmidt gleich mit. Wie die Morgenpost berichtet, ist es der „Diese eG“ gelungen, das Haus an die Wohnungsbaugenossenschaft am Ostseeplatz weiter zu geben.

Was war passiert? Das Gebäude im Friedrichshainer Nordkiez war von privat an privat für rund fünf Millionen Euro verkauft worden. Doch Baustadtrat Schmidt machte vom Vorkaufsrecht Gebrauch, um Wohnungsbestand im Sinne des Gemeinwohls zu vergrößern. Um Mieterhöhungen und drohende Abwanderung aus dem Bezirk zu verhindern.

Das Problem: Der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM war das zu teuer. Also sollte die „Diese eG“ zum Zuge kommen, die den Kaufvertrag unterschrieb und auf finanzielle Hilfe des Landes hoffte, die es dann nicht gab. Die „Diese eG“ stand vor dem Aus.

Nun soll die Insolvenz aber abgewendet und der Weg frei für andere Objekte mit finanzieller Förderung des Landes und der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB) sein. „Wir warten auf die Auszahlung“, bestätigt eine Sprecherin der „Diese eG“ der Morgenpost. „Ich bin froh, dass es geklappt hat“, sagte Stadtrat Schmidt. Besonders für die Bewohner der Häuser sei das sehr gut.