Berlin - Der Unmut scheint groß: Angestellte Lehrer an 70 Schulen beteiligten sich am Mittwoch an einem zweistündigen Warnstreik. Am Donnerstag wird laut Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an 50 weiteren Schulen der reguläre Unterricht teilweise ausfallen. Der Protest wird am zweiten Streiktag vor allem im Ostteil der Stadt zu spüren sein. Viele angestellte Lehrer werden in den ersten beiden Schulstunden nicht unterrichten. Eltern können ihre Kinder später zur Schule schicken. Alle Schulen bieten aber auch eine Notbetreuung an.

Mit dem Protest will die GEW erreichen, dass der Senat Tarifverhandlungen aufnimmt. Hauptforderung: Die Gehälter der angestellten Lehrer sollen an die der verbeamteten Lehrer angeglichen werden. Zudem soll es Arbeitsentlastung für ältere, aber auch für jüngere Lehrer geben.

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