Eine Leichenaufbewahrungshalle in Brandenburg, in der Verstorbene gewaschen und angezogen wurden.
Foto: dpa/Jeannette Fiedler

Potsdam - Die Totenbahre im staubigen Raum ist leer. Über einem Stuhl hängt der Kittel eines Bestatters – als hätte er nur mal eben den Raum verlassen. Dabei sind Jahrzehnte vergangen, als der letzte Tote in dieser Leichenhalle in Brandenburg gewaschen wurde. Durch die Gänge irren seither nur noch vereinzelt Fotografen, so wie Jeannette Fiedler. 

Die 49-Jährige aus der Nähe von Kronach in Franken reist seit rund fünf Jahren regelmäßig an verlassene Orte, sogenannte Lost Places. Für Aufnahmen stapft sie durch Morast oder klettert in Stollen, knipst in früheren Gefängnissen, Schulen, Krematorien oder verlassenen Schwimmbädern. Es sind Orte, die einst belebt waren. Orte voller Geschichte. Orte, perfekt für außergewöhnliche Fotos.

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