Berlin - Geht der „Oscar des Breitensports“ auch in diesem Jahr nach Berlin? Antwort auf diese Frage gibt es am kommenden Montagvormittag, wenn der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Berliner Niederlassung einer deutschen Genossenschaftsbank den Sieger im landesweiten Wettbewerb „Großer Stern des Sports 2020“ kürt. Nachdem im Vorjahr Pfeffersport e. V. aus Pankow mit dem Projekt „Mission Inklusion“ das Rennen gemacht hatte, zählt nun Lowkick e. V. aus Kreuzberg unter den 17 nominierten Organisationen zu den aussichtsreichsten Anwärtern auf die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung.

„Wir leisten einfach sehr gute, sehr spezifische Arbeit“, sagt Kim Scheunemann von Lowkick e. V. voller Selbstbewusstsein. Und: „Uns gibt es in dieser Form kein zweites Mal.“ Wohl wahr, in den Trainingsräumen an der Urbanstraße nähe Herrmannplatz werden Trainings in Selbstverteidigung und Thai-/Kickboxen ausschließlich für Mädchen, Frauen und Transgender-Personen angeboten. Für 600 Mitglieder, die zum Teil sportlich ambitioniert sind und an Wettkämpfen teilnehmen, zum Teil einfach in einem „Schutz- und Entfaltungsraum“, wie Lowkick e. V. das selbst bezeichnet, ihrem sportlichen Hobby nachkommen wollen.

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