Berlin - Abgenabelt, seelenlos, verschlafen – die nördliche Luisenstadt wirkt wie ein vergessener Ort. Obwohl der Stadtteil an das szenige Kreuzberg grenzt und auch nicht weit weg von Alexanderplatz und Gendarmenmarkt liegt, kommt kaum ein Tourist hierher.

Wen wundert’s. Entlang der Heinrich-Heine-Straße stehen unattraktive Wohnsilos, die alten Fabrikgebäude zwischen Spree und Köpenicker Straße verfallen immer mehr. Die Wunden, die der einstige Todesstreifen geschlagen hat, sind auch gut 20 Jahre nach dem Mauerfall an vielen Stellen noch immer nicht verheilt.

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