Das Land Berlin hat nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit einem russischen Investor einen juristischen Erfolg erreicht. Am Mittwochmorgen hat das Landgericht Berlin per Urteilsverkündung entschieden, dass die Eigentümer des früheren Kinderkrankenhauses in Weißensee die heruntergekommene, aber dennoch lukrative Immobilie an das Land Berlin abgeben müssen.

Im Jahr 2005 hatte der Liegenschaftsfonds des Landes Berlin das 28000 Quadratmeter große Gelände an der Hansastraße an den Höchstbietenden verkauft. Das Unternehmen MWZ Bio Resonanz wollte auf dem Gelände des früheren Kinderkrankenhaus, das 1997 geschlossen wurde, ein Krebsforschungszentrum errichten. Doch statt zu investieren, ließen die Eigentümer aus Russland das Areal mit den denkmalgeschützten Gebäuden immer weiter verfallen, immer wieder gaben sie neue Versprechen, nun endlich den Verfall zu stoppen.

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