Luxemburger Vermieter bleiben hart: Räumungsklage gegen Kisch & Co

Kultursenator Lederer und Justizsenator Behrendt scheitern mit dem Versuch, den beliebten Kreuzberger Buchladen zu retten.

Blickt in eine unsichere Zukunft: Thorsten Willenbrock, Mit-Inhaber des Buchladens Kisch &amp; Co aus der Kreuzberger Oranienstraße.<br>
Blickt in eine unsichere Zukunft: Thorsten Willenbrock, Mit-Inhaber des Buchladens Kisch & Co aus der Kreuzberger Oranienstraße.
Thomas Uhlemann

Berlin-Abgeblitzt. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) und Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) sind mit dem Bemühen gescheitert, die Räumungsklage gegen den beliebten Kreuzberger Buchladen Kisch & Co abzuwenden. Vonseiten des Vermieters, der in Luxemburg ansässigen Victoria Immo Properties V, wurde den Senatoren mitgeteilt, dass der befristete Mietvertrag des Buchladens für seine Räumlichkeiten in der Oranienstraße 25 „am 31. Mai 2020 endete“. Eine von der Victoria Immo in Anbetracht der Auswirkungen der Pandemie angebotene Verlängerung des Mietverhältnisses bis Ende 2020 habe Kisch & Co abgelehnt. Derzeit nutze der Buchladen die Flächen „ohne Mietvertrag“. Um ihre Interessen als Eigentümerin zu schützen, habe sich Victoria Immo „gezwungen“ gesehen, den Rechtsweg einzuschlagen.

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