Berlin - Abgeblitzt. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) und Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) sind mit dem Bemühen gescheitert, die Räumungsklage gegen den beliebten Kreuzberger Buchladen Kisch & Co abzuwenden. Vonseiten des Vermieters, der in Luxemburg ansässigen Victoria Immo Properties V, wurde den Senatoren mitgeteilt, dass der befristete Mietvertrag des Buchladens für seine Räumlichkeiten in der Oranienstraße 25 „am 31. Mai 2020 endete“. Eine von der Victoria Immo in Anbetracht der Auswirkungen der Pandemie angebotene Verlängerung des Mietverhältnisses bis Ende 2020 habe Kisch & Co abgelehnt. Derzeit nutze der Buchladen die Flächen „ohne Mietvertrag“. Um ihre Interessen als Eigentümerin zu schützen, habe sich Victoria Immo „gezwungen“ gesehen, den Rechtsweg einzuschlagen.

Kultursenator Lederer und Justizsenator Behrendt hatten zuvor per Brief an die Vermieter „um eine lösungsorientierte Intervention“ in dem Fall ersucht. Sollte der Räumungsklage stattgegeben werden, stehe die Buchhandlung vor dem Aus, warnten die Senatoren.

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