Berlin - Der SPD-Kreisverband Mitte hat am Donnerstagabend den 38-jährigen Verwaltungsrichter Jan Stöß als künftigen Vorsitzenden der Landespartei nominiert. Das Votum des in den vergangenen Jahren stark gewachsenen Kreisverbandes gilt als vorentscheidend für die Vorstandswahlen auf dem Landesparteitag am 9. Juni. Dann treten der Partei-Linke Stöß, Kreischef der SPD Friedrichshain-Kreuzberg, und Michael Müller, 47, Parteichef seit 2004 und Stadentwicklungssenator, gegeneinander an.

Von den 122 Delegierten sprachen sich 86 in geheimer Abstimmung für Stöß aus, das sind 70 Prozent. Beide Kandidaten hatten sich zuvor ihren Genossen vorgestellt. Stöß warb für eine „stärkere Profilierung“ der Berliner SPD auch auf Bundesebene. Müller verwies auf die SPD-Wahlerfolge während seiner Amtszeit und warb für einen „gemeinsamen Auftritt“ des Landesverbands. Auch eine Mitgliederbefragung zum Parteivorsitz ist aber noch möglich.

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