Berlin - Seit Monaten stand die Freie Schule am Elsengrund in Mahlsdorf unter der Beobachtung der Senatsschulverwaltung. Es galt den Vorwurf, die Schulleitung hätte Kontakte zu einem bekannten Rechtsextremisten gehabt, zu klären. Nun zog die Schule weitere Konsequenzen. Man wolle die Bildungseinrichtung neu aufstellen. Nach den Rücktritten von Schulleiter und Geschäftsführung, wurde ihnen und einem weiteren Mitglied der Schulleitung ein Hausverbot ausgesprochen.

In einer Presseerklärung vom Freitag äußert sich die neue Leitung der Freien Schule am Elsengrund zu den Vorfällen an der Bildungseinrichtung. „Die Erkenntnisse der vergangenen Monate, wie zum Beispiel private Verbindungen der Schulleitung zu Holocaustleugnern, fehlende demokratische Strukturen im Schulalltag, Selektion von Unterrichtsinhalten durch die Schulleitung“, hätten die Schule veranlasst, „etwas Neues unter Einbeziehung von Bewährtem zu schaffen“, heißt es darin. „Unser Fokus war und ist dabei immer das Wohl der Kinder und deren Bildung. Wir werden die Schulorganisation anpassen, Unterrichtsinhalte erweitern, andere Kommunikationswege gehen und Eltern und Schüler stärker in das Schulleben einbinden.“

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