Berlin - Es ist Arbeit, die nie ausgeht: Fahrräder mit weißer Farbe anstreichen, in einem Keller in Kreuzberg einlagern – und darauf warten, dass wieder ein Radfahrer in Berlin von einem Kraftfahrzeug getötet wird. Dann treten Susanne Grittner und ihre Mitstreiter erneut in Aktion: Sie laden eines der weißen Mahnmale auf ein Lastenrad und bringen es zum Unfallort. Knapp 150 Geisterräder haben sie in Berlin schon aufgestellt, und immer wieder müssen sie für Nachschub sorgen, damit der Vorrat nicht zu Ende geht. Vor kurzem mussten sie wieder den Pinsel schwingen. „Wir hatten nur noch zwei Geisterräder“ – sie würden nicht einmal für diesen Sommer reichen. Seit Jahresbeginn sind in Berlin sechs Radfahrer getötet worden, 2020 waren es laut Polizei 17.

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