Mann attackiert Marokkanerin und ihr Kind

Eine Marokkanerin und ihr kleines Kind sind in Berlin-Spandau fremdenfeindlich attackiert worden. Ein Unbekannter habe die 39-Jährige Dienstagnachmittag zunächst angebrüllt und ihr gedroht, sie zu töten, teilte die Polizei mit. Nach Angaben von Zeuge boxte der Mann dann mit der Faust in Richtung des Kinderwagens mit dem einjährigen Sohn und trat der 39-Jährigen gegen die Hüfte. Bevor er flüchtete, beleidigte der unbekannte Täter noch die Frau. Sie und ihr Kind wurden ambulant behandelt. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen nach Fahrerflucht in Berlin-Britz gesucht

Am Sonntag, den 20. März 2016, wurde eine 49-jährige Rollerfahrerin in Britz bei einem Unfall schwer verletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Gegen 13.30 Uhr war die 49-Jährige mit ihrem Motorroller auf dem Britzer Damm Richtung Gradestraße unterwegs, als ihr plötzlich ein silberfarbener Kleinwagen von einem Kundenparkplatz der Sparkasse kommend die Vorfahrt nahm. Die Rollerfahrerin musste eine Vollbremsung machen und kam hierbei zu fall. Passanten kamen der 49-Jährigen zu Hilfe, während der silberne Wagen flüchtete.

Der Verkehrsermittlungsdienst fragt:

Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Golßener Straße 6 in Berlin-Kreuzberg, unter der Telefonnummer (030) 4664 – 572800 zu melden. Natürlich nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen. (BLZ)

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Autoeinbrecher festgenommen

In Hellersdorf nahm die Polizei in der Nacht zum Dienstag zwei Männer fest. Beamte hatten gegen 1.15 Uhr Am Baltenring zwei Verdächte in einem Audi A6 bemerkt und überprüften diese. Dabei entdeckten sie diverses Einbruchwerkzeug bei den 23- und 24-Jährigen. Das Fahrzeug wies zudem Einbruchspuren auf. Ein Fachkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (BLZ)

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Brand in Haftraum - Matratze mit Zigarette angezündet

Das Feuer in einem Haftraum im Berliner Gefängnis Moabit ist durch eine brennende Zigarette ausgelöst worden. Der 32-jährige Insasse habe seine Matratze entzündet und dann selbst Alarm ausgelöst, sagte eine Justizsprecherin am Dienstag. Der Insasse sei in der Nacht zum Montag leicht verletzt worden. Er wurde demnach in einem Krankenhaus ambulant behandelt und inzwischen nach Moabit zurückgebracht. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen. Außer der Matratze hatte auch das Bettgestell in der Zelle gebrannt. Zur Höhe des Sachschadens wurden keine Angaben gemacht. (dpa)
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Noch keine heiße Spur nach Mordanschlag mit Autobombe

Zwei Wochen nach dem Mordanschlag mit einer Bombe unter einem Auto hat die Berliner Polizei noch keine heiße Spur von dem oder den Tätern. Bisher seien nach der Explosion in der Bismarckstraße 21 Hinweise von Zeugen eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Sie würden weiter ausgewertet. Nicht gemeldet habe sich bislang ein Mann, der direkt nach der Explosion einem Polizisten ein gefundenes Handy gegeben hatte.
Am 15. März war bei dem Anschlag ein ehemaliger Drogenhändler getötet worden. Unter dem Auto, in dem der 43-Jährige saß, explodierte ein Sprengsatz. Die Polizei vermutet, dass das Verbrechen mit Auseinandersetzungen im Bereich der organisierten Kriminalität zu tun hat. (dpa)

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Motorradfahrer verletzt sich bei Sturz auf Stadtautobahn

Bei einem Sturz auf der Berliner Stadtautobahn A 100 hat sich ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der 45-Jährige war an der Ausfahrt Sachsendamm in Schöneberg mit seinem Motorrad gegen einen Bordstein geraten und gestürzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er wurde am Montagabend in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)
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Hütchenspieler festgenommen

Am Ostermontag nahm die Polizei zwei Tatverdächtige wegen des Hütchenspielbetrugs fest. Die beiden 25 bis 55 Jahre alten Männer gehörten zu einer Spielergruppe, die am U-Bahnhof Unter den Linden von einem gutgläubigen Opfer 100 Euro ergaunert hatten. Die Männer waren bereits polizeibekannt. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei eindringlich vor solchen Betrügerbanden. Besonders in der Frühlingszeit sind die sogenannten "Hütchenspieler" an touristischen Orten in Beriln anzutreffen und locken Ahnungslosen das Geld aus der Tasche. die Polizei bittet, nicht an diesem Spiel teilzunehmen. (BLZ)