+++ 20. November 2019 +++

Betrunkener Autofahrer prallt gegen Laterne

Ein betrunkener Autofahrer ist in der Nacht zu Mittwoch in Mariendorf gegen eine Straßenlaterne gefahren. Dabei wurden der 41-Jährige sowie sein 36 Jahre alter Beifahrer schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer beim Abbiegen von der Straße Alt-Mariendorf auf den Mariendorfer Damm die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Eine Atemalkoholmessung bei dem Fahrer ergab 2,2 Promille. Zudem war der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Sowohl am Fahrzeug als auch an der Straßenlaterne entstand erheblicher Sachschaden. (BLZ)


Überfall auf Juwelier

Mehrere Vermummte haben am Dienstagabend ein Juweliergeschäft in Mitte überfallen. Laut Polizei drangen fünf maskierte Personen gegen 18.30 Uhr in das Geschäft in der Friedrichstraße ein und stahlen hochwertigen Schmuck. Anschließend flüchteten sie zu Fuß mit der Beute in Richtung Am Kupfergraben. Verletzt wurde niemand. (BLZ)



Wieder brennen Autos in Berlin

Zwei Autos standen in Gropiusstadt am Mittwochmorgen in Vollbrand, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Einsatzkräfte konnten die Flammenlöschen. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Brand kam, ist unklar. Immer wieder werden in der Hauptstadt Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört. (dpa)


+++ 19. November 2019 +++

Fußgängerin bei Unfall auf Heerstraße getötet

Eine 70-jährige Fußgängerin ist am Dienstagabend beim Überqueren der Heerstraße von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Sie starb noch am Unfallort auf der Freybrücke, die die Heerstraße über die Havel führt. (dpa)


Schlosspark-Klinikum: Mann bei Messerattacke getötet

Am Dienstagabend ist ein Mann in der Schlosspark-Klinik erstochen worden. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage der Berliner Zeitung, dass es in dem Krankenhaus wohl zu einer Messerstecherei gekommen sei.

Eine weitere Person wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Über Hintergründe und das Opfer machte die Polizei noch keine Angaben. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Es hat eine Festnahme gegeben. (BLZ)


Überfall auf Juwelier in der Friedrichstraße

Mitten im Geschäftstrubel haben Diebe auf der belebten Friedrichstraße am Dienstagabend einen Laden mit Juwelier-Geschäft und Leihhaus überfallen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler vor Ort sollen es acht Täter gewesen sein. Vitrinen wurden zerstört, Uhren- und Schmuckhalterungen lagen im Laden verstreut. Was genau gestohlen wurde und ob es Verletzte gab, war zunächst nicht bekannt. Das Geschäft an der Ecke Dorotheenstraße soll bereits mehrmals überfallen worden sein. (dpa)


Mazda mit 80.000 illegalen Zigaretten landet im Gleisbett

Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Falkenberg ein Fahrzeug mit 80.000 unversteuerten Zigaretten gestoppt. Als Polizeibeamte den Mazda auf dem Gerarer Ring anhalten und überprüfen wollten, beschleunigte der Fahrer das Auto und raste los. An der Kreuzung Falkenberger Chaussee/Welsestraße fuhr er über den Gehweg in das Gleisbett der Tram. Mit beschädigten Reifen steuerte der Wagen schlingernd auf die Falkenberger Chaussee zurück. Dort fuhr der Mazda in den Gegenverkehr in Richtung Ahrensfelde und zwang ein entgegenkommendes Auto, stark abzubremsen. An der Dessauer Straße sprangen die beiden Insassen aus dem Wagen und flüchteten weiter zu Fuß. Nach kurzer Zeit nahmen Polizisten die beiden 21 und 28 Jahre alten Männer fest. Auf der Rückbank und im Kofferraum des Wagens fanden die Einsatzkräfte Tüten mit insgesamt 80.000 unversteuerten Zigaretten verschiedener Marken. Mazda und Zigaretten wurden beschlagnahmt, beide Tatverdächtige kamen in ein Gewahrsam und wurden dem Zollfahndungsamt überstellt. Unter dem Verdacht, das Fahrzeug unter Drogeneinfluss gesteuert zu haben, wurde dem 28-jährigen Fahrer Blut entnommen. (BLZ)


Zehnjähriges Mädchen bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Dienstagmorgen ist ein Mädchen bei einem Verkehrsunfall in Heinersdorf schwer verletzt worden. Derzeitigen Erkenntnissen der Polizei zufolge soll die Zehnjährige kurz nach 7 Uhr im Einmündungsbereich Blankenburger Straße Ecke Romain-Rolland-Straße bei Grün über die Blankenburger Straße in Richtung Hödurstraße gegangen sein. Ein 47-Jähriger, der die Romain-Rolland-Straße mit einem Lkw in entgegengesetzter Richtung befuhr, erfasste dann beim Linksabbiegen in die Blankenburger Straße das Kind mit dem Lkw. Das Mädchen wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt dabei schwere innere Verletzungen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Zehnjährige in ein Krankenhaus, in dem eine stationäre Aufnahme für eine sofortige Operation erfolgte. (BLZ)



Polizei beschlagnahmt 100 Kilogramm Böller, Batterien und Raketen

Bei einer Verkehrskontrolle nahe der deutsch-polnischen Grenze hat die Polizei 100 Kilogramm verbotene Pyrotechnik beschlagnahmt. Dem „bunten Mix an Böllern, Batterien und Raketen“ hätten am Freitag die erforderlichen Prüfzeichen für die Einfuhr nach Deutschland gefehlt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die auf einer Bundesstraße im Landkreis Märkisch-Oderland kontrollierte Autofahrerin gab an, die Pyrotechnik in Polen gekauft zu haben. Gegen die 41-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. (dpa)


Vattenfall warnt Kunden vor Betrügern

Energieversorger im Norden haben vor falschen Zahlungsaufforderungen gewarnt. Vattenfall forderte betroffene Kunden auf, auf keinen Fall die Forderung des Inkassobüros „Aleksander & Co KG“ zu bezahlen. Das Unternehmen handele nicht im Auftrag von Vattenfall, teilte der Versorger am Dienstag in Berlin und Hamburg mit. Auch die Stadtwerke Kiel hatten darauf aufmerksam gemacht und empfahlen, keine Zahlungen zu leisten. Die Schreiben enthielten Rechtschreibfehler, auch eine angegebene Website der vermeintlichen Firma aus Berlin gebe es nicht. Die Stadtwerke hätten mit dem angeblichen Inkassobüro keine Geschäftsbeziehungen. Bundesweit haben weitere Energieversorger und Verbraucherzentralen vor den Machenschaften gewarnt. (dpa)


Polizeistreife überholt

Ein Autofahrer überholte in der Nacht auf Dienstag eine Polizeistreife in Heiligensee mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeitsmessung ergab 114 km/h bei erlaubten 60. In Liebenwalde konnten die Beamten den Fahrer anhalten. Den 39-Jährigen erwarten nun mindestens zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot und mindestens 280 Euro Bußgeld. (BLZ)


Offenbar Hilflosigkeit einer Seniorin ausgenutzt - Festnahme

Die Hilflosigkeit einer Frau ist am Montagnachmittag ausgenutzt und ihre Handtasche entwendet worden. Die 82-Jährige stürzte gegen 15.50 Uhr in einem Bus der Linie M130. Im Krankenhaus wurde das Fehlen ihrer Handtasche bemerkt und die Polizei alarmiert. Gegen 17.20 Uhr erschien ein Mann an der Wohnung der Seniorin  und schloss die Tür auf. Daraufhin nahmen Polizibeamte den Mann fest. Bei dem 29-Jährigen fanden sie persönliche Dokumente der 82-Jährigen und in seiner Sporttasche ihre Handtasche. Darüber hinaus entdeckten die Beamten bei dem Tatverdächtigen Betäubungsmittel, eine nicht auf ihn ausgestellte EC-Karte und zwei Handys. Der 29-Jährige wurde der Kriminalpolizei übergeben. (BLZ)


Festnahmen nach Taschendiebstahl

Einsatzkräfte des Landeskriminalamts haben am Montagnachmittag zwei mutmaßliche Taschendiebe auf frischer Tat in Mitte festgenommen. Diese wurden zuvor beim Diebstahl einer Handtasche beobachtet. Zurzeit wird geprüft, ob den mutmaßlichen Taschendieben weitere Taten zugeordnet werden können. Beide wurden einem Fachkommissariat überstellt. (BLZ)


Seniorin bei versuchtem Handtaschenraub verletzt

Eine Seniorin wurde Montagmittag bei einem versuchten Raub in Lichtenberg verletzt. Die 79-Jährige war gegen 12.35 Uhr auf dem Nachhauseweg, als sie plötzlich zu Boden gestoßen wurde.  Die 79-Jährige rief um Hilfe und hielt ihre Handtasche fest. Der Räuber ergriff ohne Beute die Flucht. Die Seniorin erlitt Verletzungen am Arm. (BLZ)


Radfahrerin von Lkw erfasst und lebensgefährlich verletzt

Ein Lastwagen hat eine 48 Jahre alte Radfahrerin in Berlin-Reinickendorf beim Rechtsabbiegen angefahren und lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer (53) des LKWs bog am Montagmittag von der Scharnweberstraße mit seinem Fahrzeug rechts in den Eichborndamm ab, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei fuhr er die Radlerin an. Diese war zwar zunächst in gleicher Richtung wie der LKW unterwegs, wollte an der Kreuzung jedoch geradeaus weiter fahren. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)


Mann antisemitisch beleidigt und attackiert

Ein 76-jähriger Mann ist am Montagmorgen antisemitisch beleidigt und geschlagen worden. Tatverdächtig ist, laut Polizei, ein 16 Jahre alter Jugendlicher. Dieser soll kurz nach 9 Uhr aus einer Gruppe heraus den Senior angegriffen haben. Der Mann verlor das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Alarmierte Polizisten stellten den mutmaßlichen Schläger. Der Staatsschutz ermittelt. (BLZ)


Mann mit Messer verletzt - Widerstand bei Festnahme

Ein Mann ist Montagvormittag durch einen Angriff mit einem Messer verletzt worden.  Das 56-jährige Opfer bemerkte auf den Treppen des U-Bahnhofs Karl-Marx-Allee einen Schlag und eine Blutung. Der 31-jährige Tatverdächtige wurde von Bekannten des Geschädigten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der mutmaßliche Messerstecher randalierte nach der Festnahme im Einsatzwagen. Ein Polizist erhielt einen Kopfstoß. Im Polizeigewahrsam angekommen, verletzte der Festgenommene denselben Polizeibeamten durch Fußtritte. Der 31-Jährige wurde einem Fachkommissariat überstellt und soll einem Richter vorgeführt werden. Der 56-Jährige erlitt eine Fleischwunde, der Polizeibeamte Prellungen und eine Schürfwunde. (BLZ)


Fußgängerinnen bei Unfällen schwer verletzt

Bei Unfällen in Tempelhof, Wilhelmstadt und Altglienicke sind am Montagnachmittag drei Fußgängerinnen schwer verletzt worden. 

Nach bisherigen Erkenntnissen bog ein 31-Jähriger gegen 17.20 Uhr links in den Columbiadamm ab. Dabei erfasste er eine 72 Jahre alte Fußgängerin. Sie kam mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Gegen 17.30 Uhr bog ein 22-Jähriger in die Heerstraße ab. Dabei erfasste der Mann eine 44 Jahre alte Fußgängerin. Rettungskräfte brachten sie  in eine Klinik, in der die Passantin stationär aufgenommen wurde.

Etwa zur gleichen Zeit war ein 58 Jahre alter Mann in Richtung A 113 unterwegs und erfasste eine 88-Jährige. Die Seniorin prallte gegen die Windschutzscheibe und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Die Fußgängerin wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)


Überfall auf Pension in Berlin-Schöneberg - eine Festnahme

Ein 25 Jahre alter mutmaßlicher Räuber ist nach einem Überfall auf eine Pension in Berlin-Schöneberg festgenommen worden. Der Mann soll am Montagabend die Rezeptionistin (69) der Pension in der Eisenacher Straße zunächst in ein Gespräch verwickelt und anschließend zur Seite gestoßen haben. Danach soll er in die Kasse gegriffen und mit dem Geld geflüchtet sein. Polizeibeamte konnten den Räuber schließlich in der Fuggerstraße festnehmen. Die Mitarbeiterin wurde leicht verletzt. Der Festgenommene kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. (dpa)


+++ 18. November 2019 +++

Niederschöneweide: Fußgängerin schwer verletzt

Durch einen Verkehrsunfall ist eine Frau schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben auf der Spreestraße. Nach bisherigen Erkenntnissen und Angaben von Zeugen betrat die 58-Jährige hinter einem Stadtreinigungsfahrzeug die Fahrbahn. Eine 25-jährige Autofahrerin erfasste die Fußgängerin. Sie erlitt eine Kopfverletzung. Rettungskräfte brachten die Frau zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)


Ahrensfelde: 84-Jährige erleidet Rauchgasvergiftung

Nach einer Rauchgasvergiftung einer 84-jährigen Frau in Ahrensfelde (Barnim) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Maiglöckchenstraße wurde am Sonntag ins Krankenhaus gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine defekte Gastherme zu der Verletzung geführt haben. Die Feuerwehr sperrte daher die Gaszufuhr zur Therme. (dpa)


Elfjähriger bei Unfall schwer verletzt

Ein elfjähriges Kind ist in Berlin-Neukölln von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Junge soll am späten Sonntagnachmittag zwischen geparkten Fahrzeugen hindurch auf die Fahrbahn der Silbersteinstraße gelaufen sein, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach prallte er bei dem Zusammenstoß auf die Motorhaube des Autos und rutschte anschließend auf die Straße. Er kam mit schweren Kopf - und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. (dpa)


Stinkende Flüssigkeit in Hostel versprüht - vermutlich Buttersäure

Eine penetrant riechende Flüssigkeit hat in einem Hostel in Berlin-Reinickendorf einen Einsatz der Berliner Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte, handelte es sich bei der Flüssigkeit vermutlich um Buttersäure. Ein 52-jähriger Mann alarmierte die Beamten am Sonntagabend, die bereits auf dem Gehweg vor dem Gebäude in der Residenzstraße den stinkenden Geruch vernahmen. Die Flüssigkeit im Hausflur des Hostels wurde neutralisiert. Eine gesundheitliche Gefährdung wurde ausgeschlossen. Insgesamt klagten jedoch drei Männer über Reizungen der Atemwege. Sie wurden ambulant behandelt. Der 52-Jährige gab während des Einsatzes an, dass er bereits gegen 19.30 Uhr in der Provinzstraße diesen Geruch wahrgenommen habe. Im Bereich einer Parklücke vor einem anderen Hostel wurden dann ebenfalls Reste der Buttersäure festgestellt. In der Parklücke stand zuvor der Wagen des 52-Jährigen. Die Hintergründe der beiden Taten waren noch unklar. (dpa)


Fußgänger von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein 51 Jahre alter Fußgänger ist in Berlin-Friedrichshain von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann soll am Sonntagnachmittag in Höhe des Mercedes-Platzes die Mühlenstraße an einer Fußgängerampel bei Rot überquert haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach wurde er dabei von einem Auto eines 44-Jährigen erfasst, prallte gegen die Windschutzscheibe und schleuderte anschließend auf die Fahrbahn. Der Mann kam mit schweren Kopf - und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)


Mindestens ein Verletzter bei Wohnungsbrand in Schmargendorf

Bei einem Brand in einer Wohnung im Berliner Ortsteil Schmargendorf ist mindestens ein Mensch verletzt worden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde vor Ort behandelt. Allerdings war noch unklar, ob auch diese in ein Krankenhaus gebracht werden muss, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Am frühen Montagmorgen brannten demnach Einrichtungsgegenstände der Wohnung in der dritten Etage eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes. Die Feuerwehr konnte die Flammen in der Karlsbader Straße löschen. Zeitweise mussten die Bewohner des Hauses ihre Wohnungen verlassen, konnten nach Ende der Löscharbeiten aber wieder dorthin zurück. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 17. November 2019 +++

Zehlendorf: Unbekannte überfallen 17-Jährigen

In Zehlendorf ist am Samstagabend ein Jugendlicher von zwei Unbekannten beraubt und dabei verletzt worden. Nach Angaben des 17-Jährigen war er gegen 22 Uhr auf dem Herbergerweg zu Fuß unterwegs, als plötzlich zwei ihm unbekannte junge Männer folgten und schließlich niederschlugen. Am Boden liegend sollen die beiden Angreifer auf ihn eingetreten haben. Mit der Jacke des 17-Jährigen, in dem sich auch sein Handy befand, sollen die Täter dann in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der Jugendliche wurde mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. (tc)


Gesundbrunnen: Mann von U-Bahn überrollt

Auf dem U-Bahnhof Osloer Straße ist am Sonntagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Gegen 3 Uhr wurde er von einer einfahrenden U-Bahn der Linie U8 erfasst.  Ein alarmierter Notarzt und Rettungskräfte der Feuerwehr konnten dem Mann nicht mehr helfen, er starb noch im U-Bahnhof. „Es gibt zurzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei habe die Videos der Überwachungskameras von der BVG angefordert, um den Hergang des Unglücks zu rekonstruieren. Bei dem toten Mann wurde ein Schlafsack gefunden. Zur Identität des Toten machte die Polizei gestern noch keine Angaben. Zunächst müssten die Angehörigen informiert werden, sagte die Polizeisprecherin. (tc)


Drei Autos in drei Bezirken in Flammen

In Berlin haben in der Nacht zu Sonntag wieder Autos gebrannt.            Gegen 22.10 Uhr brannte auf einem Parkplatz an der Masurenallee in Charlottenburg ein Peugeot. Die Feuerwehr löschte, konnte aber nicht verhindern, dass der Wagen ausbrannte. Ein neben dem Fahrzeug abgestellter Renault wurde ebenfalls beschädigt. Gegen 23.10 Uhr brannte in der Wollenberger Straße in Lichtenberg ein stillgelegter Opel Vectra aus. Am Kölner Damm in Gropiusstadt setzten Unbekannte gegen 23.15 Uhr einen BMW in Brand. Passanten riefen die Feuerwehr, die das Fahrzeug löschte. Der Wagen wurde stark beschädigt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt in allen Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung. (tc)

In der Wollenberger Straße in Lichtenberg brannte dieses Auto aus.
Foto: Morris Pudwell

Siemensstadt: Schnellrestaurant überfallen

Zwei unbekannte Männer haben am  Samstagabend in Siemensstadt  ein Schnellrestaurant überfallen. Nach Angaben eines 27 Jahre alten Angestellten betraten kurz vor, gegen 21 Uhr, gegen Geschäftsschluss, zwei Maskierte das Geschäft in der Nonnendammallee. Einer der Täter soll ihn dann mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert haben, die Einnahmen herauszugeben. Dann musste er sich auf den Boden legen. Die Täter flüchteten mit der Beute in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. (tc)


+++ 16. November 2019 +++

Berlin-Neukölln: Leiche in Wohnung gefunden, Tötungsdelikt vermutet

An der Jahnstraße in Neukölln hat die Polizei am Sonnabendmittag einen Toten in einer Wohnung gefunden. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Bis zum Abend war es nach Angaben eines Polizeisprechers noch unklar, ob es sich um ein Tötungsdelikt oder um einen Suizid handelte. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte der Sprecher. (kop.)


Berlin-Marienfelde: Landespokalspiel von antisemitischen Beschimpfungen und Fan-Attacken überschattet

Zwischen Fans der Fußballmannschaften FC Stern Marienfelde und Tennis Borussia Berlin ist es während und nach einem Spiel im Berliner Landespokal der Herren am Freitagabend zu Auseinandersetzungen gekommen.

Auf dem Sportplatz An der Dorfkirche soll es während des Spiels zwischen den Fans des FC Stern Marienfelde und Tennis Borussia zu  antisemitischen Beschimpfungen gekommen sein, teilte die Polizei am Samstag mit. Zeugen haben an, dass mehrere Fans des Marienfelder Vereins Anhänger der gegnerischen Mannschaft angegriffen haben, ein bislang noch nicht ermittelter Mann soll  geschlagen worden sein haben.

Wenig später kam es zu einem weiteren Übergriff an einer Bushaltestelle: An der Station Nahmitzer Damm/Motzener Straße/Gutspark Marienfelde sollen mehrere Personen versucht haben in einen Bus der Linie M11 einzusteigen, um Fans von Tennis Borrusia zu attackieren, heißt es im Polizeibericht. Demnach soll ein Unbekannter einen 43-Jährigen mit einem Ast geschlagen und im Gesicht verletzt haben. Eine 36-jährige Frau, die währenddessen im Bus saß, erlitt einen Schock und musste von einem Rettungssanitäter vor Ort behandelt werden.

Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnten die mutmaßlichen Täter unerkannt flüchten. (dpa/BLZ)


Berlin-Dahlem: Mann verliert Kontrolle über Carsharing-Auto und rammt zwei Ampelmasten

Ein 31 Jahre alter Mann hat in Berlin-Dahlem die Kontrolle über sein Auto verloren und ist mit dem Wagen gegen zwei Ampelmasten geprallt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde ein 37-jähriger Fußgänger dabei von einem fliegenden Motorteil leicht am Bein verletzt. Der Fahrer sei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen.

Den Angaben zufolge war der 31-Jährige am frühen Morgen gegen 5.20 Uhr mit einem Carsharing-Wagen auf der Thielallee in Richtung Königin-Luise-Straße unterwegs, als er an der Einmündung zur Habelschwerdter Allee aus bislang unbekanntem Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen einen Ampelmast fuhr.

Der Wagen habe sich überschlagen und sei dann gegen einen zweiten Ampelmast geprallt. Die Ampelmasten und das Auto wurden beschädigt. (dpa/BLZ)


+++ 15. November 2019 +++

Versuchter Totschlag im Hausflur: Polizei fasst Verdächtigen

Wenige Tage nach der Attacke auf einen 56-Jährigen in Berlin-Wedding hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Der 31-Jährige, wohl ein flüchtiger Bekannter des Opfers, sei am Donnerstagabend in Mitte festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Richter sollte noch am Freitag über eine Unterbringung des Verdächtigen in einer psychiatrischen Einrichtung entscheiden. Es gebe Hinweisen darauf, dass der Mann psychisch krank sei, hieß es.

Der 56-Jährige war am Montag schwer verletzt worden - die Polizei sprach vage davon, der Mann habe „Gewalteinwirkung gegen den Kopf“ erlitten. Weil ein Zeuge in dem Treppenhaus im Tegeler Weg hinzukam und eingriff, flüchtete der Angreifer zunächst. Das Opfer kam in eine Klinik und wurde dort sofort operiert. Der Mann ist weiter im Krankenhaus, der Zustand stabil, wie es am Freitag hieß. Weiterhin ermittelt eine Mordkommission zu den Hintergründen und dem Tathergang.(dpa/BLZ)


82-Jähriger stirbt bei Feuer in Einfamilienhaus

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Gosen-Neu Zittau (Oder-Spree) ist ein 82-jähriger Mann ums Leben gekommen. Ein Angehöriger habe den alleinlebenden Rentner noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem brennenden Haus bringen können, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos. Die Ursache des Brandes am Donnerstag sowie die Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt. (dpa)


Polizei findet 100 scharfe Patronen bei Razzia in Lokalen

Bei einer Razzia in Neukölln und Kreuzberg hat die Polizei in einer Gaststätte hinter einer Heizung 100 scharfe Patronen für eine Schusswaffe gefunden. Bei der Durchsuchung in der Nacht zum Freitag in der Bar und der Wohnung des 48-jährigen Inhabers beschlagnahmten die Beamten verschiedene Hieb- und Stichwaffen, drei Sturmhauben und etwa drei Kilogramm illegalen Tabaks, wie die Polizei mitteilte.

In zwei anderen Shisha-Bars in der Flughafenstraße fanden die Beamten ebenfalls etwa sechs Kilo illegalen Tabak. Zudem wurde in einer Bar der Betrieb eines Kohleofens untersagt, weil eine Abnahme durch den Schornsteinfeger nicht vorlag. Auch der Betrieb von installierten Kameras und Aufzeichnungsgeräten wurde unterbunden. Die Polizei ermittelt wegen Steuerverstößen und Verstößen gegen das Datenschutzgesetz und das Waffengesetz. (dpa)


Festnahmen nach Einbruch

Die Polizei hat in der Nacht zu Freitag zwei Einbrecher festgenommen. Gegen 3 Uhr hatte ein Bewohner der Zeughofstraße in einem benachbarten Bürogebäude zwei Männer beim Durchsuchen von Räumlichkeiten beobachtet. Die alarmierte Polizei stellte Einbruchsspuren im Gebäude fest. Noch in der Nähe konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden. (BLZ)


Verletzte bei Fahrradunfall 

Ein Vater und seine Tochter sind bei einem Fahrradsturz in Prenzlauer Berg am Donnerstagabend verletzt worden. Der 53-Jährige soll seine neunjährige Tochter auf der Mittelstange seines Herrenrades transportiert haben. Dabei soll die Tochter mit ihrem Fuß in die Speichen geraten sein. Das Kind musste stationär behandelt werden. (BLZ)


Fußgänger von Tram angefahren

Ein Fußgänger ist am Donnerstagabend in Neu-Hohenschönhausen von einer Tram erfasst und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überquerte ein 46-Jähriger gegen 18.10 Uhr die Tram-Gleise in der Falkenberger Chaussee in Höhe eines Fußgängerübergangs und übersah hierbei offenbar die herannahende Straßenbahn. Der Mann wurde erfasst und auf die Gleise geschleudert. Eine Notärztin leistete Erste Hilfe. Anschließend wurde der Verletzte  in ein Krankenhaus gebracht. Die Tramfahrerin erlitt einen Schock. (BLZ)


Zwei Verletzte bei Autounfall in Hellersdorf

Eine Autofahrerin und ihr Kind sind Donnerstagabend in Hellersdorf bei einem Auffahrunfall schwer verletzt worden. Laut Polizei soll die Mitsubishi-Fahrerin bei einem Fahrstreifenwechsel einen Lkw übersehen haben. Dadurch fuhr sie auf ein geparktes Auto auf. Rettungskräfte brachten die Frau und ihr Kind in ein Krankenhaus. (BLZ)


Mutmaßlicher Drogendealer tritt Polizisten gegen den Kopf

Ein mutmaßlicher Drogendealer hat am Donnerstag in Prenzlauer einen Polizisten verletzt. Zivilbeamte hatten den Drogenhandel in der Greifenhagener Straße beobachtet. Als sie den 16-jährigen Verkäufer kontrollieren wollten, attackierte dieser sofort die Beamten. Einem Polizisten trat er gegen den Kopf und rannte davon. Ein Passant, der sich dem Flüchtenden in den Weg stellte, wurde ebenfalls verletzt. Schließlich gelang es den Polizisten, den 16-Jährigen zu stellen. Der als Intensivtäter bekannte Jugendliche hatte Drogen dabei. Der 35-jährige Passant erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Der verletzte Polizist konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. (BLZ)


19-Jähriger greift Rettungssanitäter in Reinickendorf an

Ein 19-Jähriger hat unter Drogeneinfluss zwei Notfallsanitäter in Berlin-Reinickendorf angegriffen. Wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte, waren die Rettungskräfte am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr zu einem Notfall in der Raschdorffstraße gerufen worden. Ein unbeteiligter junger Mann, der nach Polizeiangaben unter dem Einfluss von Drogen stand, habe erst ein Klappmesser gegen den Rettungswagen geworfen und dann durch das geöffnete Fenster des Wagens auf den Fahrer eingeschlagen. Den Angaben zufolge wurde auch der Beifahrer vom Angreifer verletzt, als er diesen beruhigen wollte. Erst nach Eintreffen der Polizei konnten die leicht verletzten Rettungssanitäter ihren Einsatz fortsetzen. Der 19-Jährige wurde festgenommen. (dpa)


Liebigstraße 34: Verdächtiger Gegenstand und Sperrung

Vor Beginn des Prozesses um ein symbolträchtiges Haus der linksextremen Szene in Friedrichshain ist vor dem Haupteingang des Landgerichts in Berlin-Charlottenburg ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Außerdem wurde die Fassade des Gerichts beschmiert. Der Gegenstand wird von Kriminaltechnikern untersucht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Bereich am Tegeler Weg wurde gesperrt. Journalisten und Besucher mussten das Gericht über den Hintereingang betreten. Dort hatten sich rund 100 Unterstützer der Hausbewohner versammelt. Über den verdächtigen Gegenstand hatte zuvor die „Berliner Morgenpost“ berichtet.

Das Gericht muss über eine Räumungsklage gegen die heutigen Bewohner des früher besetzten Hauses in der Liebigstraße 34 entscheiden. Geklagt hat der Besitzer des Hauses. Die Bewohner bezeichnen sich als „anarcha-queer-feministisches Hausprojekt Liebig 34“. Ende 2018 endete der Pachtvertrag zwischen ihnen und dem Hauseigentümer. Seitdem weigern sich die Bewohner auszuziehen und kündigten Widerstand an. (dpa)


+++ 14. November 2019 +++

Berlin: Polizei hebt Kokain-Lieferservice aus

Die Polizei hat sechs Männer festgenommen, die einen Kokain-Lieferservice betrieben haben sollen. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, vollstreckten Polizisten bereits am Mittwochmorgen  insgesamt 17 Durchsuchungsbeschlüsse. Durchsucht wurden Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekte und ein Laubengrundstück. Die durchsuchten Objekte liegen in Neukölln, Hellersdorf, Marzahn, Wedding, Lichtenberg, Reinickendorf, Weißensee, Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow. Unter den 170 Einsatzkräften waren auch Finanzermittler. Die Beamten fanden unter anderem Drogen, eine scharfe, geladene Schusswaffe, eine täuschend echt aussehende Waffenattrappe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme. Die sechs dabei Tatverdächtigen im Alter von 18, 19, 26, 26, 29 und 39 Jahren wurden festgenommen. Sie sollten am Donnerstag Richter zum Erlass von Haftbefehlen  vorgeführt werden. (tc)

Tiergarten: Straßenrennen mit verbotenem Blaulicht

Mit blinkendem Blaulicht ist ein Cadillac-Fahrer durch Mitte gerast. Ein 32-Jähriger bemerkte am späten Mittwochabend in der Potsdamer Straße einen schwarzen Cadillac, der mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tiergartentunnel unterwegs war. Auf dem Dach hatte er ein blinkendes Blaulicht. Der Zeuge informierte die Polizei und folgte mit seinem Auto dem Cadillac durch Tiergarten bis zum Lichtburgring, wo der Wagen geparkt wurde. Beamte des Polizeiabschnitts 36 kontrollierten den 21-jährigen Fahrer und seinen 25 Jahre alten Begleiter. Sie beschlagnahmten den Führerschein des Fahrers sowie den Cadillac und das Blaulicht. Gegen den 21-Jährigen wurden Verfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Amtsanmaßung eingeleitet. (tc)

Moabit: Radfahrer schwer verletzt

In Moabit ist ein Radfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war ein 41-Jähriger am Mittwochnachmittag mit einem Mercedes Vito auf der Gotzkowskybrücke in Richtung Straße Alt-Moabit unterwegs und wollte rechts in die Levetzowstraße abbiegen. In Höhe der Radwegfurt soll der Autofahrer nach Zeugenangaben dann plötzlich gebremst haben. Daraufhin versuchte der in gleicher Richtung fahrende Radfahrer nach links auszuweichen. Dies gelang ihm nicht und er fuhr auf den Mercedes auf. Der 27-Jährige erlitt Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)


Biesdorf: Brandstifter zündet neun Container an

Ein Brandstifter macht Biesdorf unsicher. Dort standen in der Nacht zum Donnerstag neun Müllcontainer in Flammen. Gegen 23.30 Uhr bemerkte ein Taxifahrer in der Weißenhöher Straße einen brennenden Wertstoffcontainer und rief die Feuerwehr. Etwa 300 Meter entfernt bemerkte ein weiterer Zeuge in der Oberfeldstraße zwei weitere brennende Müllcontainer. Wenige Minuten später bemerkte ein Anwohner, dass etwa 250 Meter entfernt in derselben Straße weitere sechs Müllcontainer brannten. Die Feuerwehr konnte alle Brände löschen. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamtes prüft nun einen Zusammenhang zwischen den Brandstiftungen. (tc)


Schönefeld: Polizisten verhaften Räuber und Fälscher

Bundespolizisten haben am Flughafen Schönefeld einen Mann verhaftet, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der 47-Jährige war am Dienstag aus Moldawien angekommen. Bei der Einreisekontrolle stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaften Hannover und Augsburg bereits seit Juni 2010 mit entsprechenden Haftbefehlen nach dem Mann suchten. Der rumänische Staatsbürger war durch das Landgericht Hannover im Mai 2006 zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen schweren räuberischen Diebstahls verurteilt worden. Von dieser Strafe hat der Mann noch eine Restfreiheitsstrafe von insgesamt 669 Tagen zu verbüßen. 

Zudem verurteilte ihn das Amtsgericht Augsburg im Dezember 2006 wegen Inverkehrbringens von Falschgeld zu einem Jahr und zehn Monaten Haft. Davon hat der Mann noch 60 Tage zu verbüßen. Die Beamten überstellten den 47-Jährigen in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt. Der Rumäne war vor Jahren aus der Haft in sein Heimatland abgeschoben worden. Da er wieder einreiste, muss er nun die restliche Zeit im Gefängnis verbüßen, erläuterte die Bundespolizei. (tc)


+++ 13. November 2019 +++

Brandenburg: Frau nach Auffahrunfall auf A9 schwer verletzt

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 9 in Brandenburg ist eine Frau schwer verletzt worden. Auf Höhe der Raststätte Fläming (Landkreis Potsdam-Mittelmark) in Fahrtrichtung Berlin sei ein Mann mit seinem Transporter auf einen vor ihm fahrenden Lastwagen aufgefahren, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochnachmittag. Seine Beifahrerin wurde schwer verletzt. Sie sollte mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der Fahrer des Transporters erlitt einen Schock. Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt. Die Autobahn wurde gesperrt, der Verkehr konnte jedoch über die Raststätte umgeleitet werden. Es kam zu Beeinträchtigungen. (dpa)


Hellersdorf: Motorrad fährt in Auto – Schwerverletzter

Ein Motorradfahrer ist am Mittwochmorgen in Hellersdorf gegen einen entgegenfahrenden Mercedes geprallt und schwer verletzt worden. Auf der Gülzower Straße in Höhe der Heringsdorfer Straße stieß der 19-Jährige mit seiner BMW gegen das Auto. Dessen 51-jähriger Fahrerin wollte in die Heringsdorfer Straße abbiegen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 19-Jährige von seinem Motorrad auf die Straße geschleudert. Mit multiplen Knochenbrüche wurde er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt. (BLZ)


Berliner Ring: Mann zu Fuß unterwegs - schwer verletzt

Ein Fußgänger ist auf der Autobahn 10 zwischen der Anschlussstelle Niederlehme und dem Dreieck Spreeau von einem Lastwagen erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann sei den Standstreifen entlang gelaufen, als der LKW ihn von hinten erfasste, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus. Warum der Mann zu Fuß auf dem südlichen Berliner Ring unterwegs war, blieb zunächst unklar. Die Ermittlungen dauerten an. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Nach dem Unfall am frühen Dienstagabend war der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. (dpa)


Charlottenburg: Messerangriff und scharfe Schüsse

In Charlottenburg ist in der Nacht zu Mittwoch scharf geschossen worden. Nach Angaben der Polizei war gegen 23.10 Uhr in der Budapester Straße ein 43-jähriger Mann  mit mehreren Männern in Streit geraten. Einer griff den 43-Jährigen zunächst mit einem Messer an und verletzte ihn  an der Hand. Dann schoss einer der Unbekannten mehrfach mit einer scharfen Schusswaffe in die Luft. Er und seine Komplizen flüchteten vor Eintreffen der  Polizei. Der 43-Jährige wurde wegen der Stichverletzung von Sanitätern der Berliner Feuerwehr vor Ort behandelt. Bei den drei Rivalen handelte es sich nach Angaben von Ermittlern um Zuhälter aus dem Rotlichtmilieu. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. (tc)


Nikolassee: Feuerwehr entdeckt Toten in Brandwohnung

Nach einem Wohnungsbrand in Berlin-Nikolassee hat die Feuerwehr am Mittwochmorgen einen Toten entdeckt. Das Feuer war in einem zweistöckigen Haus in der Spanischen Allee ausgebrochen, teilten die Einsatzkräfte am Morgen mit. Der Brand im ersten Obergeschoss sei schnell gelöscht worden. Eine Person habe aber nur noch leblos geborgen werden können. (BLZ/dpa)


23 Bewohner aus brennendem Haus gerettet - zwei Verletzte

Bei einem Brand in einer Berliner Wohnung sind am Dienstagabend 23 Menschen gerettet worden. Wie die Polizei am Mittwochmorgen sagte, wurden zwei Menschen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Brand war aus noch unbekannter Ursache in der ersten Etage ausgebrochen. Die Bewohner des viergeschossigen Mehrfamilienhauses wurden unterdessen in Niederschönweide untergebracht. (dpa)


Drei Verletzte bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick sind drei Menschen verletzt worden. Sie erlitten Brandwunden und Rauchvergiftungen, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen sagte. Der Brand war am Dienstagabend aus noch ungeklärter Ursache in einer Wohnung ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach kurzer Zeit löschen. Details zu den genauen Umständen waren am Morgen zunächst unklar. Auch zur Identität der Verletzten und zur Schadenshöhe gab es keine Angaben. (BLZ)

+++ 12. November 2019 +++

Unbekannter schlägt Mann den Schädel ein

Ein Unbekannter hat am Montagnachmittag in Wedding einen 56 Jahre alten Mann angegriffen und schwer verletzt. Wie die Polizei berichtete, war der 56-Jährige im Treppenhaus seines Wohnhauses auf den Angreifer getroffen, der ihn unvermittelt attackierte. Erst, als ein Zeuge eingriff, flüchtete der Unbekannte. Der 56-Jährige kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik, wo er sofort notoperiert wurde. Zu den Hintergründen der Tat ermittelt nun die Mordkommission. (kmi)


Mann zeigt Hitlergruß vor Polizeiwache

Am Dienstagmorgen um 1 Uhr fuhr ein Streifenwagen zur Polizeiwache in Prenzlau (Uckermark) zurück, als die Polizisten Zeugen einer Straftat wurden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stand vor der Tür der Dienststelle ein Mann und zeigte in aller Öffentlichkeit den Hitlergruß. „Die Beamten griffen sich den Mann“, sagte Polizeisprecher Ingo Heese. „Bei dem Mann handelte es sich um einen 39-jährigen Inder.“ Er erhielt eine Anzeige wegen Verwendens verfassungswidriger Organisationen. (bla)


Randale in Krankenhaus nach Messerstecherei

In Kreuzberg wurden in der Nacht zu Dienstag zwei Männer bei einer Messerstecherei verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 18 Uhr zu einer Auseinandersetzung in der Lobeckstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten hatten sich jedoch beide Beteiligte entfernt und wurde wenig später von weiteren Ermittlern in einem nahegelegenen Krankenhaus angetroffen. 

In der Rettungsstelle der Klinik erschienen im weiteren Verlauf nach und nach zunehmend Angehörige und Bekannte der Verletzten, die versuchten zu ihnen zu gelangen. Nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnten die Personen abgedrängt und die Arbeitsfähigkeit der Rettungsstelle gewährleistet werden, so die Polizei. Hierbei wurden die Personalien von sechs Männern im Alter von 18 bis 37 Jahren festgestellt.

Die Hintergründe der Messerstecherei sind noch unklar, da die Beteiligten bislang keine Aussagen machen wollten. (tc)


Räuber in die Flucht geschlagen

In der Nacht zu Dienstag wollten drei unbekannte Täter einen Supermarkt in Baumschulenweg zu überfallen. Und scheiterten an einem Sicherheitsmann. Das Trio betrat gegen 22.40 Uhr das Einzelhandelsgeschäft in der Baumschulenstraße und forderte von einem 21-jährigen Mitarbeiter lautstark Geld, so ein Polizeisprecher.

Einer der Täter soll dabei mit einem Messer, ein weiterer Täter mit einer Glasflasche gedroht haben. Ein Sicherheitsmitarbeiter schlug die Räuber jedoch in die Flucht. Verletzt wurde niemand. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (tc)


69-Jährige stirbt bei Hausbrand

Eine 69-jährige Frau ist am Montagabend bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus im Landkreis Elbe-Elster gestorben. Die zwei weiteren Bewohner des Hauses (47 und 50) hatten sich aus ihrer Wohnung retten können, für die Seniorin sei jede Hilfe zu spät gekommen, wie die Polizei am Dienstagmorgen sagte. Die Brandursache war noch unklar. (dpa)


Pferd mit Kran aus dem Moor gezogen

11.11.2019, Berlin: Feuerwehrkräfte versorgen ein erschöpftes Pferd. Am 12. November 2019 früh hat die Feuerwehr in Berlin ein Pferd gerettet. Das Tier war im Ortsteil Malchow im Moor versunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Foto: citynewstv/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Pferd auf Abwegen: Am Montagabend hat die Feuerwehr in Berlin ein Pferd gerettet. Das Tier war im Ortsteil Malchow im Moor versunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien, wie die Feuerwehr am Dienstag sagte. Mit viel Aufwand und dem Einsatz eines Krans sei es von Feuerwehrleuten aus dem Moor gezogen worden. (dpa)

+++ 11. November 2019 +++

Schöneberg: Junge Männer fahren mit E-Scootern 82-Jährigen um

Ein 82 Jahre alter Fußgänger hat mehreren E-Scootern auf einem Gehweg ausweichen wollen und ist dabei gestürzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, erlitt der Senior Verletzungen an Hüfte und Handgelenk. Der Unfall ereignete sich auf dem Weg der Martin-Luther-Straße. Ob es auch zu einem Zusammenprall kam, war am Montag noch unklar. (dpa)


Parteibüro in Köpenick beschmiert

Eine Objektschutzstreife hat am Montagmorgen gegen 8 Uhr eine Sachbeschädigung an einem Parteibüro in Köpenick festgestellt. Unbekannte hatten einen Schriftzug sowie Symbole im Bereich des Büroeingangs in der Seelenbinderstraße hinterlassen. Die weiteren Ermittlungen zu der Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. (BLZ)


Wettbüro in Tegel überfallen

Zwei Unbekannte haben unter Androhung von Gewalt ein Wettbüro in Berlin-Tegel überfallen und die Einnahmen des Geschäfts erbeutet. Ein Mitarbeiter des Wettbüros in der Buddestraße wurde am Sonntagabend gegen 23 Uhr plötzlich von einem der Täter mit einem Messer bedroht, als er eine Mülltonne hereinholen wollte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Unbekannte habe den 24-Jährigen zurück ins Geschäft gedrängt, wo den Angaben zufolge der zweite Täter hinzukam und den Angestellten mit einem Schraubendreher bedrohte. So erbeutete das Duo die Einnahmen des Wettbüros und flüchtete. Über die Höhe der Beute wollte die Polizei keine Angaben machen. Der 24-jährige Mitarbeiter blieb unverletzt. (dpa)


In Berlin brennen vier Autos - hoher Sachschaden

Bei einem Autobrand in Berlin-Steglitz sind vier Fahrzeuge stark beschädigt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, informierten Passanten am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr die Feuerwehr über einen brennenden Wagen auf einem Parkplatz in der Schildhornstraße. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, die den Porsche nahezu komplett zerstörten und drei weitere Autos, einen Anhänger sowie die Plastikbedeckung eines Brückenpfeilers zum Teil stark beschädigten. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand, die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. In Berlin werden nachts immer wieder Autos von Unbekannten angezündet und zerstört. (dpa)


„Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ beschmiert

Das „Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ in Mitte ist am Sonntagabend beschmiert worden. Ein Sicherheitsdienst stellte die mit einem Schriftzug beschmierte Scheibe gestern Abend gegen 20.35 Uhr in der Hannah-Arendt-Straße fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen. (BLZ)

+++ 10. November 2019 +++

Landkreis Havelland: Autofahrer steigt nach Unfall aus seinem Wagen und wird überrollt

Nach einem Unfall auf der B5 bei Dallgow-Döberitz (Landkreis Havelland) ist ein Familienvater aus dem Wagen ausgestiegen - und überrollt worden. Er starb, wie ein Sprecher des Lagezentrums am Sonntagabend mitteilte. Im Wagen saßen auch eine Frau und drei Kinder - nach Angaben des Sprechers handelte es sich um die Frau und die Kinder des Mannes. Die Kinder seien verletzt worden, die Frau stehe unter Schock. Der Wagen war gegen 18.45 Uhr gegen eine Leitplanke gefahren. An der Bundesstraße war die Sicht am Sonntagabend wegen Nebels stark eingeschränkt. Nähere Angaben, etwa zum Alter der Unfallopfer, gab es noch nicht. (dpa)


Mitte: 20-Jähriger in Park verprügelt und schwer verletzt

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag im Berliner James-Simon-Park gegenüber der Museumsinsel einen 20-Jährigen angegriffen und schwer verletzt. Der Mann sei von zwei Tätern während des Gesprächs mit einer jungen Frau attackiert worden, wie die Polizei mitteilte. Die Angreifer brachten ihn zu Boden und traten und schlugen auf ihn ein. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die Täter konnten unerkannt entkommen. Im angrenzenden Monbijoupark hielt sich nach Polizeiangaben zur selben Zeit eine Gruppe von rund 200 Jugendlichen auf. Die Stimmung sei aggressiv gewesen. Erst, nachdem Verstärkung für die Beamten eingetroffen sei, hätte die Gruppe das Gelände verlassen. (dpa)


Neukölln: Betrogener Mann will Dieb stoppen und wird am Auto mitgeschleift

Weil ein Betrüger mit seinem Geld abhauen wollte, hat sich ein betrogener Autokäufer am Fluchtwagen festgehalten und ist Hunderte Meter mitgeschleift worden. Der 34-Jährige erlitt dabei mehrere Schürfwunden und konnte das Krankenhaus nach kurzer Behandlung wieder verlassen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die beiden Männer hatten sich demnach für einen Autokauf am Donnerstagnachmittag in Berlin-Neukölln verabredet. Der 34-Jährige übergab dem Unbekannten laut Polizei das Geld, doch der vermeintliche Verkäufer stieg in den angebotenen Wagen und fuhr davon. Um das zu verhindern, habe sich das Opfer an einem der Türgriffe am Fahrzeug festgehalten und sei „einige Hundert Meter mitgeschleift“ worden, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Aufhalten konnte er den Betrüger damit nicht. Der verschwand unerkannt mit Geld und Fahrzeug. (dpa)


Tempelhof: Mann mit Küchenbeil überfällt Geschäft

Ein Mann hat ein Lebensmittelgeschäft in Berlin-Tempelhof überfallen und eine Angestellte mit einem Küchenbeil bedroht. Er konnte mit der Beute entkommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Unbekannte habe das Geschäft in der Germaniastraße am Samstagnachmittag betreten und Einnahmen aus der Kasse verlangt. Ein Zeuge versuchte, ihn zu verfolgen - der Räuber rammte ihm allerdings seinen Ellenbogen gegen den Kopf. Der Verletzte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, ebenso die Mitarbeiterin, die unter Schock stand. (dpa)


Charlottenburg: Kleinkind bei Autounfall in Berlin schwer verletzt

Bei einem Frontalzusammenstoß in Berlin-Charlottenburg ist ein Kleinkind schwer verletzt worden. Die 39-jährige Mutter sowie eine 29 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie waren mit ihrem Auto auf einer Kreuzung am Samstagnachmittag mit dem abbiegenden Fahrzeug eines 49 Jahre alten Mannes zusammengestoßen. Dabei kamen sie mit dem Wagen von der Fahrbahn ab und stießen gegen ein Verkehrszeichen. Der einjährige Junge erlitt dabei Verletzungen am Kopf und kam ins Krankenhaus. Der Mann blieb unverletzt. (dpa)


Zehlendorf: Mit Tempo 200 über die Avus - Polizei stoppt Autobahnraser in Berlin

Polizisten haben auf der Autobahn 115 bei Berlin-Zehlendorf ein Auto gestoppt, das doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war. Der 35-jährige Fahrer war den Beamten am Samstagabend auf der Avus aufgefallen, als er mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Funkturm raste, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. Eine Videomessung habe demnach eine Geschwindigkeit von 202 Stundenkilometern ergeben - erlaubt ist dort nur Tempo 100. Der Fahrer sagte, er sei auf dem Weg nach Hause gewesen. Er erhält nun ein dreimonatiges Fahrverbot, 2 Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeld über mindestens 680 Euro. (dpa)


Frankfurt (Oder): 72-Jährige bei Wohnungsbrand verletzt

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Frankfurt (Oder) ist eine 72-jährige Bewohnerin verletzt worden. Die Frau sei nach dem Ausbruch des Feuers im 4. Stock des Mehrfamilienhauses am Samstagabend auf den Balkon geflüchtet und sei von der alarmierten Feuerwehr mit einer Drehleiter gerettet worden, berichtete die Polizei am Sonntag. Die anderen Hausbewohner konnten über den Hausflur in Sicherheit gebracht werden und nach dem Ende der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die 72-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Wohnung wurde bei dem Brand schwer zerstört. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (dpa)


+++ 9. November 2019 +++

Zehlendorf: Junge Frau durch Brand lebensgefährlich verletzt

Eine junge Frau ist bei einem Brand in einem Einfamilienhaus lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer im Keller des Hauses aus. Kurz nach 9 Uhr bemerkten eine Pflegerin und ihr Kollege den Brand. Eine 28-jährige Frau wurde von den Rettungskräften leblos im Keller gefunden. Sie und ihre fünf Jahre jüngere Schwester sind beide körperlich und geistig behindert und wohnen mit ihren Eltern in dem Haus. Die Frau wurde reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. (BLZ)


Forst: Lastwagen und Autos fahren in Wildschweinrotte auf A15

Wildschweine haben in Brandenburg auf der Autobahn 15 östlich von Cottbus einen schweren Unfall verursacht. Die Tiere liefen am frühen Samstagmorgen im Landkreis Spree-Neiße zwischen den Anschlussstellen Forst und Roggosen auf die Fahrbahn. Zwei Lastwagen und drei Autos fuhren in die Rotte, wie die Feuerwehr mitteilte. Insgesamt sechs Tiere wurden demnach getötet, Menschen wurden nicht verletzt. Die Autobahn wurde kurzzeitig gesperrt, der örtliche Jagdpächter beseitigte die verendeten Tiere. (dpa)


Neukölln: Mann schlägt mit Hammer auf Kopf des Opfers ein

In der Nacht zu Sonnabend alarmierten Zeugen die Polizei und Feuerwehr in die Neuköllner Pannierstraße. Sie hatten beobachtet wie ein Mann mit einem Hammer auf den Kopf eines anderen Mannes, der bereits am Boden lag, einschlug. Die Zeugen sollen dazwischen  gegangen sein, was den 22-jährigen Täter nicht davon abgehalten haben soll weiter auf sein 29-jähriges Opfer einzuschlagen.  Anschließend entfernte sich der Täter von seinem Opfer. Die Polizei konnte den Mann unweit des Tatorts festnehmen. Er wurde gefesselt in einem Streifenwagen gesetzt und später zu einer Gefangenensammelstelle gebracht. Rettungskäfte kämpften vor Ort knapp 60 Minuten um das Leben des Opfers. Der Mann erlitt lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf. Sein Zustand konnte zunächst stabilisiert werden. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Inzwischen hat die 5. Mordkommission den Fall übernommen und ermittelt wegen versuchter Tötung. Bis zum Morgen gab es keine Informationen zum Motiv sowie zur Identität des Opfers und des Täters. (BLZ)


Berlin: Drei Fußgänger auf Straßen angefahren und schwer verletzt

Zwei Frauen und ein Mann sind in Berlin beim Überqueren von Straßen von Autofahrern angefahren und schwer verletzt worden. Die Verletzten sind 70, 83 und 33 Jahre alt, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Ein Unfall passierte am Freitag in der Möllendorffstraße in Berlin-Fennpfuhl (Lichtenberg). Ein 45 Jahre alter Autofahrer erfasste eine 70 Jahre alte Fußgängerin, wie die Polizei mitteilte. Die Frau hatte demnach versucht, die Straße zu überqueren. Sie verletzte sich schwer an Kopf und Armen.

Freitagnachmittag wurde eine 83-Jährige in Alt-Hohenschönhausen von einem Lastwagen angefahren. Der 53 Jahre alte Fahrer hatte im Weißenseer Weg an einer Ampel gestoppt. Als das Licht für die Fußgänger auf Rot sprang, fuhr er los. Dabei erfasste er die Seniorin, die von rechts über die Straße vor den Lkw gelaufen sein soll. Sie kam mit schweren Kopf- und Armverletzungen auf die Intensivstation eines Krankenhauses.

In der Nacht wurde auf der Danziger Straße in Prenzlauer Berg ein 33-Jähriger angefahren, ebenfalls beim Überqueren der Straße. Der 34 Jahre alte Autofahrer war über die Mittellinie der Fahrbahn gefahren, um den Wagen zu wenden. Dabei erfasste er den Fußgänger. Der Mann prallte auf die Motorhaube und stürzte auf die Straße. Er kam mit Rumpfverletzungen in eine Klinik.

Bei allen drei Unfällen war der genaue Hergang nach Polizeiangaben noch unklar. (dpa)


Steglitz-Zehlendorf: Festnahme nach Einbruch

Samstag früh wurde in Steglitz ein Mann nach einem Einbruch vorläufig festgenommen. Gegen 3.15 Uhr erhielt eine Zivilstreife den Einsatzauftrag, zu einer ausgelösten Alarmanlage in einer Buchhandlung in der Schloßstraße zu fahren. Am Ort eingetroffen stellten die Zivilpolizisten einen Einbruch fest. Die Beamten stellten im Geschäft an einer Kasse einen 19-jährigen Mann fest, der gerade eine Schublade durchwühlte und nahmen ihn dann fest. Der junge Mann ist bereits polizeibekannt. (BLZ)


Marzahn-Hellersdorf: Morddrohung an Politiker-Sohn –Staatsschutz ermittelt

Der Sohn eines Berliner Politikers soll von drei Mitschülern in Berlin-Biesdorf mit dem Tod bedroht worden sein. Der 16-Jährige sagte der Polizei, dass Mitschüler ihn und seine Familie seit einiger Zeit bedroht hätten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Hintergrund soll das politische Engagement des Vaters sein, der Mitglied des Abgeordnetenhauses ist. Die Drohungen sollen unter anderem über einen Kurzmitteilungsdienst verschickt worden sein. Der Schüler habe sich deswegen am Freitag an die Schulleitung gewendet. Der Jugendliche nannte den Beamten drei verdächtige Mitschüler im Alter von 15, 16 und 18 Jahren. Weil die Bedrohung sich auf das politische Engagement des Vaters bezieht, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Den Namen des Politikers und der Partei nannten die Beamten nicht. (dpa)


+++ 8. November +++

Tempelhof: Mann schießt Kontrahenten an

Ein Mann hat einem 22-Jährigen mit einer Waffe in den Oberschenkel geschossen. Der Tat vorausgegangen war ein Streit. Das teilte die Polizei am Freitag mit. An einer Kreuzung in Tempelhof kam es beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen  den Autos der beiden Männer. Eines davon war ein Taxi, in dem der 27 Jahre alte Fahrer privat mit seinem Bruder unterwegs war. Beide Autofahrer regten sich übereinander auf und stritten in der Boelckestraße. Dort soll es zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Schließlich habe der Kontrahent der Brüder mit einer Waffe auf die Füße der Brüder geschossen, jedoch nicht getroffen. Danach soll er die Waffe an den Oberschenkel des jüngeren Bruders gehalten und abgedrückt haben. Daraufhin flüchtete der Schütze und ließ die Waffe am Tatort zurück. Sein Auto ließ er wenig später in einer Straße in der Nähe stehen. Die Polizei stellte den Wagen und die Waffe sicher. (BLZ)


Pankow: 30-Jährige durch Stiche schwer verletzt

Eine 30-jährige Frau ist in einem Wohnhaus in Pankow durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden. Sie kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert, wie die Berliner Polizei am Freitag mitteilte. Ihr Zustand sei stabil. Verdächtigt wird der 30-jährige Ehemann. Er wurde kurz nach der Tat in Weißensee festgenommen und der Mordkommission überstellt. Eine Nachbarin hatte am Donnerstagnachmittag Schreie gehört und die Frau mit den Verletzungen im Treppenhaus gefunden. Sie habe zudem einen flüchtenden Mann beobachtet, teilte die Polizei weiter mit. (BLZ)


Charlottenburg-Wilmersdorf: Mutmaßliche Wohnungseinbrecher festgenommen

Polizisten nahmen Freitagabend zwei mutmaßliche Einbrecher in Charlottenburg vorläufig fest. Gegen 19.15 Uhr alarmierte eine 26-jährige Mieterin die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus in der Kaiserin-Augusta-Allee. Zuvor trat dort ein Unbekannter die Türfüllung ihrer Wohnungstür nach innen ein. Die 26-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt zu Hause war, konnte den Mann jedoch vertreiben. Einsatzkräfte stellten kurz darauf in Tatortnähe zwei Männer fest und überprüften diese. Einen erkannte die 26-Jährige als mutmaßlichen Einbrecher wieder. Hierbei handelt es sich um einen 28-Jährigen. Dessen Begleiter, ein 45-Jähriger, wurde von einem weiteren Zeugen als Tatverdächtiger zu einem anderen versuchten Wohnungseinbruch in der Kaiserin-Augusta-Allee wiedererkannt. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass die Männer im Verdacht stehen, drei weitere Einbruchsdelikte in der Nähe begangen zu haben. (BLZ)


Neukölln: Polizei fasst mutmaßlichen Seriendieb

Ein mutmaßlicher Seriendieb, der vor allem Touristen in Berliner Hostels bestohlen haben soll, ist von der Polizei gefasst worden. Der 41-Jährige wurde auf frischer Tat ertappt. Er war dabei, in einer Neuköllner Kneipe eine Kamera an einen Hehler zu verkaufen, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der Mann soll regelmäßig in Hostels in Berlin-Mitte in die Hotelzimmer eingedrungen sein und Kameras, Smartphones und Bargeld gestohlen haben. Zum Teil geschahen die Taten, während die Touristen in ihren Betten schliefen. Die Polizei stellte dem Dieb zunächst vergeblich eine Falle. Als ein Hostel intensiver observiert wurde, stieß die Kripo auf den mutmaßlichen Täter. Inzwischen sitzt er in Untersuchungshaft. (BLZ)