Sieben Busse fuhren am Montagmorgen in Kaulsdorf vor, um die Grundschulkinder aus der seit Mittwoch gesperrten Franz-Carl-Achard-Grundschule in das zehn Kilometer entfernte Ersatzgebäude nach Marzahn-Nord zu bringen. Erschwert wurde der Transport der gut 300 Schüler dadurch, dass einige Eltern ihre Pkw so ungünstig geparkt hatten, dass sie den Bussen zunächst den Weg versperrten. Aber dann klappte es. Dieser Bus-Shuttle soll nun bis auf weiteres jeden Schultag verkehren.

Der gut hundert Jahre alte Bau der Kaulsdorfer Achard-Grundschule war am vergangenen Mittwoch für Lehrer, Schüler und Eltern völlig überraschend gesperrt worden. Da das Mauerwerk von Hausschwamm befallen ist, war die Statik von zwei Fluren, die als Fluchtweg dienen sollten, nicht mehr gewährleistet. Eine derart kurzfristige Sperrung einer maroden Schule ist selbst für Berliner Verhältnisse bisher einzigartig.

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