Eine Woche vor Ferienbeginn haben mehr als 2000 Grundschullehrer für erheblichen Unterrichtsausfall gesorgt. Sie versammelten sich auf Personalversammlungen, viele zogen danach weiter vor die Bildungsverwaltung. Dort demonstrierten sie dafür, dass auch langjährige Grundschullehrer umgehend in die höherer Gehaltsstufe E13 aufrücken. Denn zunächst kommen nur frisch ausgebildete Grundschullehrer in die höhere Gehaltsstufe – und werden somit bundesweit einmalig wie Oberschullehrer bezahlt. Langjährige Grundschullehrer müssen hingegen Berufserfahrung und Fortbildung nachweisen. Und völlig ausgenommen sind einstige DDR-Lehrer für die unteren Klassen (LuK), weil sie an den Instituten für Lehrerbildung studiert hatten – ohne zuvor das Abitur zu haben. Trotzdem wurden viele nach der Wende als Beamte übernommen. Nun sind sie enttäuscht und demonstrierten.

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