Köln - Kaum ein Ort macht Geschlechtertrennung so deutlich sichtbar wie die Spielwarenabteilung. Da gibt es die pinken Regale für Mädchen und die blauen Regale für Jungs. Auf der einen Seite werden Zähne gezeigt, die andere Seite glitzert. Ab und zu verirrt sich ein gelber, grüner oder orangefarbener Spielzeugkarton dazwischen, der nicht auf den ersten Blick einer der Regalseiten zuzuordnen ist. Aber Barbie – diese Marke gehörte seit jeher ganz klar in die pinke Ecke.

Das will der Hersteller Mattel jetzt ändern und bringt die erste Barbie auf den Markt, die kein eindeutiges Geschlecht hat. Sie kann sowohl weiblich als auch männlich sein – oder von beidem ein bisschen. Die Puppe selbst ist kindlicher gehalten, das Gesicht ebenso wie der Körper. Im Karton trägt sie eine Kurzhaarfrisur und ist nur mit neutraler weißer Unterwäsche bekleidet. Dafür kommt sie mit jeder Menge geschlechtsneutraler Kleidung wie beispielsweise Jeans, Shorts, Langarmshirt und Sneakern, aber auch mit wenigen eindeutigeren Stücken wie Rock oder Cowboy-Hut.

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