Berlin - Monatelang hat der Senat geplant, zehn Millionen Euro steckt er in die Feierlichkeiten zum Mauerfall, mehr als 200 Veranstaltungen wird es in dieser Woche geben. Bei Touristen scheint das Konzept aufzugehen: Die Tourismuszentrale erwartet am Wochenende mehr als eine Million Besucher. Was aber ist mit den Berlinern selbst – für die das Fest ja gedacht ist? Zieht es sie an den  Alex und ans Brandenburger Tor? Wie feiern sie? Eine Spurensuche in Ost- und West-Berlin.

In der Hellen Mitte in Hellersdorf sitzt an diesem Vormittag Dieter Riechers auf einer Bank im Ärztehaus und wartet auf seine Frau. Er findet es traurig, „dass es nach 30 Jahren Ost und West immer noch gibt“. Den 80-Jährigen interessieren die  Feierlichkeiten gar nicht. Wenn es nach ihm ginge, „dürfte da überhaupt keiner hingehen“.

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