Das Kuratorium des am Sonnabend stattfindenden Tags der Clubkultur.<br>
Das Kuratorium des am Sonnabend stattfindenden Tags der Clubkultur.
Foto: Gerd Engelsmann

Berlin - Seit jeher wird sie besungen und beklagt: Die Clubszene Berlins ist Marke und Magnet der Stadt, sie repräsentiert und scheut selbst zugleich die Öffentlichkeit. Ihre Landschaft ist so weit wie groß: Sie reicht von populären, weltbekannten Orten bis zu den kleinen, versteckten Räumen für das jeweilige Nischenpublikum. Für viele sind sie „Safe Spaces“, das heißt Orte, an denen Fetisch, Leidenschaft oder Rausch gelebt werden – unter dezidiertem Ausschluss der Öffentlichkeit. Vielleicht ist es auch gerade diese Anonymität, wegen der sich Clubs immer wieder mit Vorurteilen herumschlagen müssen, die sie auf das Motto „düster und schmutzig“ reduziert. Und das erst recht in diesem Jahr, in dem sie überwiegend geschlossen hatten. Ihre Existenzen hängen jetzt mehr denn je auch von der öffentlichen Anerkennung ab.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.