Berlin - Bloß kein Gedränge! Damit Fahrgäste Abstand halten können, stocken die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kurzfristig ihr Angebot auf. Vom 15. Februar an sollen rund 100 Busse und acht Straßenbahnen zusätzlich eingesetzt werden. Das war am Montag der Stand der Planungen des Senats, am Dienstag will er das Konzept beschließen. Damit es aufgeht, haben Sicherheitskräfte die Aufgabe, auf stark frequentierten Strecken dafür zu sorgen, dass es in den Bussen auch wirklich nicht zu voll wird. „Falls nötig, sollen sie die Fahrgäste bitten, den nächsten Bus zu benutzen“, sagte Petra Nelken, Sprecherin des Landesunternehmens. Sie könnten auch weitere Fahrzeuge anfordern.

Wie berichtet, setzt die BVG rund 60 Busse, die sie ausmustern und verkaufen wollte, weiterhin ein. So bleiben Gelenkbusse, die in den 2000er-Jahren angeschafft wurden, aber noch rüstig sind, in Betrieb. Außerdem aktivieren die BVG und ihre Subunternehmen Reserven.

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