Berlin - Das lässt sich aus einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags schließen, das im Auftrag der Vorsitzenden des Bundestags-Haushaltsausschusses Gesine Lötzsch (Linke) erarbeitet wurde.

Laut der Untersuchung, die der Berliner Zeitung vorliegt, haben Gemeinden in Milieuschutzgebieten die Möglichkeit, bei Immobilien-Transaktionen zu deutlich überhöhten Preisen ihr Vorkaufsrecht zum reduzierten Verkehrswert auszuüben. Das bedeutet: Wenn im Zuge eines Bieterverfahrens für eine begehrte Immobilie der Preis hochgetrieben wird, muss der Bezirk nicht den hohen Preis bezahlen, sondern nur den niedrigeren Verkehrswert, der gutachterlich zu ermitteln ist. Die Bezirke müssen dabei nicht selbst als Erwerber auftreten. Sie können ihr Vorkaufsrecht auch zugunsten eines Dritten ausüben, zum Beispiel für eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft.

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