Dieser Kopfputz, diese farbenprächtigen Kleider. Und dann der erotische Hüftschwung, die massenhafte Nabelschau, dazwischen gestählte nackte Männeroberkörper. Es glüht förmlich, das viele Rot in den Bildern, die, das ganz nebenbei, fast galeriewandfüllend groß sind. Musik, Rhythmus, Schönheit – Masse und Macht. So erlebte das Künstlerpaar Römer + Römer in Brasilien die Samba- Festivals, Umzüge, den Karneval in Rio. Und die Treffen der Ureinwohner, der Cucumbi-Indianer.

Alles auf diesen riesigen Leinwänden, wo zunächst Fotografiertes später per Ölfarbe aufgemalt wurde, haben die beiden – Nina Römer, geboren 1978 in Moskau, und Torsten Römer, geboren 1968 in Aachen – tagelang erlebt in den südamerikanischen Städten des großen Amazonas-Landes.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.