Kunst, die sich Schöngeister für gewöhnlich übers Sofa hängen, ist von Max Frisinger nicht zu erwarten. Ihn interessieren ruppige Dinge, solche, die andere Leute wegwerfen. Dinge, die ihre Funktion und damit ihren alltäglichen Gebrauchswert eingebüßt haben. Damit steht der 32-jährige Bremer, der in Hamburg studierte und seit ein paar Jahren Wahlberliner ist, in der gegenwärtigen Kunstszene ganz weit vorn. Ihn treibt eine Obsession: auf Schrottplätze. Da wird er zum Schatzgräber und versorgt sich mit Zivilisationsresten, über die andere nur mit dem Kopf schütteln.

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