Ich tanze Ballett, seit ich sechs Jahre alt bin. Angefangen hat es als Hobby, ein Mal die Woche in meinem Heimatort Xanten am Niederrhein. Aber ich wusste recht schnell, dass ich das auch beruflich machen will. Mit 15 Jahren schaffte ich die Aufnahmeprüfung an der berühmten Royal Ballet School in London und habe dort zwei Jahre lang die klassische Ballettausbildung durchlaufen. Dann kamen noch drei Jahre Bühnentanz-Studium an der Palucca-Hochschule für Tanz in Dresden hinzu, wo ich als Elevin auch an der Semperoper tanzen durfte.

Allerdings hat sich schon mit 15 abgezeichnet, dass ich für das klassische Ballett zu groß sein werde. Mit meinen 1,78 Meter gelte ich, wenn es um die berühmten Schwanensee- oder Dornröschen-Auftritte geht, als Riesin. Im Corps de Ballet sollen alle Tänzerinnen möglichst gleich aussehen, da ist man mit 1,65 Metern Körpergröße einfach besser dran. Das war auch einer der Gründe, an den Friedrichstadt-Palast zu gehen. Hier sind alle Tänzerinnen recht groß, und die Frauen aus der Girlreihe sind ja auch bekannt für ihre langen Beine.

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