Berlin - Hundehaufen, Falschparker, Nachbarn, die ihre Wohnung ohne Erlaubnis untervermieten. In der digitalen Welt tauchen immer neue Foren, Seiten und Apps auf, auf denen man vermeintliches oder tatsächliches Fehlverhalten seiner Mitmenschen anprangern kann.

Jüngster Fall bisher ist der sogenannte Lehrerpranger der AfD. Auf der Internetseite können Eltern und Schüler Lehrer melden, die eine vermeintlich falsche politische Gesinnung haben. Jetzt machen auch die Taxifahrer im Netz mobil – rufen zur digitalgestützten Kontrolle des Mitbewerbers Uber auf. All diese Portale und Plattformen finden ihre Nutzer. Aber was sagt es über eine Stadt aus, wenn ihre Bewohner sich gegenseitig denunzieren? Wenn sogar die Behörden Bürger aufrufen, andere anzuprangern?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.